Emotionaler Missbrauch – ein Teufelskreis mit Warnsystem!

Um den Inhalt verständlich zu halten, werde ich, in diesem Beitrag, direkt in Opfer und Täter unterteilen. Laut psychologischer Definition handelt es sich bei emotionalem Missbrauch, um ein genauso schwerwiegendes, Spuren hinterlassendes Verbrechen, wie physischer oder sexueller Missbrauch. Es ist, eine Vergewaltigung der Seele und in Ausnahmefällen noch viel mehr.

Leider ist eine Strafverfolgung aufgrund psychischer Gewalt nur schwer einzufordern. Die Wunden sind nicht auf den ersten oder zweiten Blick sichtbar. Für die Opfer bedeutet dies eine Folge von fehlendem Verständnis, Glauben und Zuspruch. Hier nun ein Überblick, in welchem Kreislauf sich ein Missbrauch abspielt, mit Hauptaugenmerk auf dem emotionalen Missbrauch.

Grünphase – ein Viertel des Kreislaufs – für: „Läuft!“

Idealisierungsphase

Opfer: ist glücklich, hoffnungsvoll, hat verziehen, geht voll in der Beziehung auf, schiebt vorherigen Überlegungsprozesse beiseite

Täter: macht Versprechen, Geschenke, weint, beschuldigt andere, bittet um Entschuldigung, möchte Sex, schiebt es auf den Stress, schwört das es nicht mehr passieren wird, bringt sich in die Beziehung ein.

Gelbphase – ein Halbkreis – auf „Achtung!“

Spannungsphase

Opfer: fühlt Spannung, ist einverstanden, fühlt sich wie auf einem Minenfeld zu laufen, versucht den Täter zu beruhigen, versucht Begründungen zu finden, wird ängstlich, zieht sich zurück, verstärktes Herzrasen, Übelkeit und Müdigkeit, wird aufopferungsvoll und traurig

Täter: gereizt, depressiv, beschäftigt, ruhelos, hört kaum zu, wertet ab, nimmt Gefühle nicht ernst, kritisiert, schreit, spielt auffällig viele Mindgames, schüchtert ein, beschuldigt und macht das Opfer verlegen, isoliert, torpediert die Beziehung, passives Aggressionsverhalten.

Rotphase -das letzte Viertel – nach dem Stoppschild: „Volle Kraft voraus!“

Gefechtsphase

Opfer: verlässt die Beziehung, wehrt sich oder will Täter zurück erkämpfen, versucht Antworten zu finden, beschwichtigt, versucht sich selbst zu schützen, im schlimmsten Fall müssen sie die Polizei rufen, liegt im Krankenhaus

Täter: Rückzug, Kaltherzigkeit, alle Taktiken werden fast gleichzeitig ausgespielt, eventuell neuer Partner, Verleumdungen bei Bekannten, der Vorwurf verrückt zu sein. Androhungen des Selbstmords

Die Grenzen zur sichtbaren Gewalt sind hier offen, bis hin zum Mord.
Über all dem steht, schwarz wie der Tod, eine stetige Handlung des Opfers:

Verleugnung!

Überlege dir stets: wem oder was Du Deine Energien zur Verfügung stellt.
Bedingungslose Liebe bedeutet nicht, bedingungslos sich selbst gegenüber zu sein.

Es gibt wohl nichts Traurigeres, als eine verdorbene Ernte.
weitere führende Beiträge:

Wie man sich, als Außenstehender verhält
Was Du für Dich selbst tun kannst
Dein Garten – Deine Grenzen

Die Schutzgärtnerin
Stand, September 2016
Alle Rechte vorbehalten.

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