7 Wahrheiten über den Selbstwert

Gut, dass Du hier hergefunden hast, ich lade Dich ein, Deinen Blick auf Dich zurichten.
Wo genau liegt Dein Wert? Ich rede nicht von Markt- oder Scheinwert. Sicherlich hat das Ego einer Person oft, im Bezug auf Narzissmus, eher bedrohliche Aspekte und es fällt, aus eigener Erfahrung, nicht leicht, nach einer narzisstischen Beziehung, genau dieses in sich zu entdecken.
Während sich der Narzisst typischerweise seinen Selbstwert im Vergleich zu anderen sucht, geht es bei einem gesunden Ego lediglich darum, den Wert in sich selbst zu finden. Alles andere ist eine Gehirnwäsche unserer Gesellschaft.

Das Produkt x um sich y zu fühlen, ist die Lüge, die der Kapitalismus erfunden hat.
Zunehmend gelingt es, der Psychologie, das Selbstkonzept im immateriellen zu suchen und doch, möchte ich es bildlich machen.

Da liegt nun Dein „Gedanken-Gefühls-Chaos-Feld“, noch ist nichts zu sehen außer umgedrehter Erde, Splitter vom Kampf und herausgerissene Wurzeln. Die Sicht ist getrübt, doch im Chaos liegt bekanntlich auch eine Kraft.
Der Phönix, der aus seiner Asche steigt; Diamanten, die unter Druck entstehen und allem Anfang wohnt ein Ende inne, sind nicht nur Sinnspruchbilder – da steckt auch viel dahinter.
Wenn Du nicht selbst darauf vertraust, dass dieser Boden genügend Nährstoffe hat – in Zukunft wachsen blühen zu können – wie motiviert wärst Du dann, Samen ihm anzuvertrauen?

Wer als Kind weniger ernst genommen, verspottet oder abgewertet wurde, wird es als Erwachsener nur müßig erlernen, seinen Selbstwert zu definieren. Vom Subjekt wurden sie zum Objekt gemacht. Die Gehirnwäsche ist erfolgreich abgeschlossen, der Virus geschluckt.

Bist Du es Dir wert?
Dich so zu akzeptieren, mit Ecken und Kanten oder ist da der ewige Kritiker, in Dir?
Diese permanente Stimme, die Dir immer wieder sagt:
„Das schaffe ich ja doch wieder nicht!“
„Der oder die können mich nicht leiden!“
„Nie bekomme ich, was ich will!“
„Jedes Mal passiert mir das!“
„Alle anderen können das doch auch!“
„Immer wenn ich …“
„Jeder kann das, nur ich …“
„Warum passiert mir das immer?“

Bevor Du etwas hast, was Du achten kannst und lieben, lade ich Dich ein, Dir über Deinen Wert bewusst werden.
Es folgen ein paar Anleitungen, um seinen Selbstwert zu stabilisieren. Das sind keine einmaligen Übungen, vielmehr Lebenspraktik, Einstellungen und Achtsamkeitsübungen. Gib Dir, die Zeit zu verstehen. Die praktische Umsetzung gelingt nicht auf Anhieb und auch hier gilt:
Übung macht den Meister!

1. Wo bleibt Dein Mitgefühl Dir selbst gegenüber?

Alle(s), immer und jeder, sind die Glaubenssätze des: Inneren Kritikers!
Beginne, genau zuzuhören, was die innere Stimme Dir sagen will. 80.000 Gedanken denkt der Mensch, im Durchschnitt, am Tag. Das passiert im Unterbewusstsein. Da rutschen viele Prägungen durch und wenn, wir denken, dass alle anderen schlecht von uns denken, sollten wir mal ganz gezielt, unserem inneren Kritiker lauschen: wie mies der eigentlich drauf ist.
Haben wir ihn enttarnt, ist er nicht einfach so auszuschalten, der hat es sich schon sehr gemütlich gemacht. Hier hilft es, einen sanften, mitfühlenden Gegenspieler wach zu rufen. „Du bist okay, auch wenn Du nicht okay bist!“
Lerne es, mit Dir selbst und über Dich, nett und freundlich zu denken.

2. Beginne eine Beziehung mit Dir Selbst!

Wer sollte unsere Bedürfnisse besser verstehen, als wir selbst? „Mit sich allein sein“, heißt nicht auf alles zu verzichten, was menschliche Nähe ausmacht. Im Gegenteil, es gibt Dir die Möglichkeit, einem Menschen nahe zukommen, Dir selbst!

Warum sich nicht mal selber daten? Das Lieblingsessen serviert und genug für alle da. Der Ausflug, den man ewig zu zweit verschoben hatte, den Kurs, den man nie belegt hat, weil keiner mitkommen wollte, die Veranstaltung, die einen interessiert, all das wartet, entdeckt zu werden. Niemand kann diese Erlebnisse kleinreden, außer Dein innerer Kritiker und den kann man bei Gelegenheit dann auch öfters Mal zu Hause lassen. In diesem Sinne: Herzlichen Glückwunsch zur neuen Beziehung!

Übrigens Menschen, die ab uns zu mit sich selber reden, bleiben geistig fitter …

3. Die Wahrheiten sehen wollen bedeutet: Lerne weiter als Du denken kannst.

Es hört nie auf. Nicht selten, ereilen einen noch Erkenntnisse auf dem Totenbett. Das Leben ist die Universität und Dein Grabstein, wird Dein Diplom sein. Es ist, kein Wettkampf auf Zeit, es ist das Geschenk, welches jedem Lebewesen der Evolution gemacht wurde. Lernen. Da draußen gibt es viele Wahrheiten, und es gibt, grundsätzlich drei Möglichkeiten sie anzunehmen.

Eine Wahrheit lässt sich meiden, verleugnen oder kann gesehen werden wollen. Viele beschränken sich auf die ersten beiden Varianten, also Augen auf!

4. Erfolg ist, was Du denkst – Positive Erfahrungen als Kraft einsetzen.

Erfolg ist, was Du denkst – Positive Erfahrungen als Kraft einsetzen.

Solange Du andere mit Erfolgen überzeugen willst, solange haust „Doktor House“ bei Dir (der elende innere Kritiker) und zwar:
1. Klasse!

Deine Eigenständigkeit und Freiheit, Dinge zu beeinflussen, solltest Du Dir schon zugestehen.

Deine Erfolge wollen, gefeiert werden. Ratsam ist es, sich statt ewiger To-do-Listen, eine Sache, für den Tag zu suchen, auf die man stolz ist, wenn man sie erreicht hat.

Wichtig ist, sie im Voraus festzulegen, sich aufs Machbare dabei zu konzentrieren, und bei Erfüllung der Aufgabe, das positive Gefühl zu spüren, und in sich abzuspeichern.

Vorsicht! Nicht alles auf einmal, sollte man es nicht schaffen, sein Ziel zu erreichen, lauert der innere Kritiker lechzend in der Haustür, beschaff ihm einen Maulkorb!

Erfolg ist, was Du daraus machst, gerade in der Phase des „Überlebensmodus“ , sind es so minimale Erfolge, dass es einem oft wie Stillstand vorkommt, leider wird selten, dies als: „erfolgreich Kräfte regenerieren“ erkannt, ist es allerdings durch und durch.

5. Dein Umfeld! Der äußere Druck –Was denkst Du denn?!

Achte darauf, wer oder was Dich umgibt! Jetzt wo Du Deine Erfolge kennst und Deinen inneren Kritiker, lässt es sich leicht überprüfen, was Dein Umfeld in Dir anspricht. Umgebe Dich mit Menschen, die Dir ehrlich ihre Meinung sagen, wenn sie danach gefragt werden. Menschen, die Dich stärken und die Dich auch besuchen wollen, wenn noch nicht die Erdbeeren blühen. Wenn Du beeindrucken willst oder das Gefühl hast, Du müsstest es, ist es noch nicht stimmig. Viele von Euch werden mit Erschrecken feststellen, wie viele Kritiker sie umgeben, dazu folgender Beitrag: Überall Narzissten? Einer kommt selten allein!

6. Nobody is perfect… und perfekt ist ein Niemand.

Perfektion erlangen Maschinen, die Natur jedoch hat ihre eigene Perfektion. Wonach richtest Du Dich? Ein Praxisbeispiel: Neulich sprach ich mit einem guten Freund über den perfekten Kreis. Während ich überzeugt davon war, ihn überall in der Natur, im Goldenen Schnitt, zu finden, ging er von mathematischen Berechnungen aus. Ich fragte ihn: „Und, was denkst Du, was ist denn nun der perfekte Kreis in der Realität, unabhängig vom Menschen als Lebewesen?“ Wir einigten uns auf die Gesetzte der Natur 😉 . Es lebe der Hexenring, die Sonnenblume und die Kreiswelle, die entsteht, wenn der Regentropfen auf die Wasseroberfläche fällt. Perfektes imperfekt überall, warum solltest Du jetzt perfekt, ohne Imperfektion sein müssen? Du bist so, wie Du bist! Du bist fließend wie der Fluss. Du kannst hineinspringen,  jedoch niemals zweimal in dasselbe Wasser.

7. Die Challenge ab sofort! Lob Annehmen!

Für Menschen ohne gesundes Selbstwertgefühl ist es unangenehm, Lob anzunehmen. Sofort taucht ein „aber“ auf und die Entwertung folgt ad hoc.
Das ist eine Auswirkung, der Gehirnwäsche des inneren Kritikers (den man irgendwann mal mit einem gechillten Berater auswechseln sollte 😉 ). Es wird sich komisch anfühlen und unbehaglich und ein paar Mal, wird man, sich dabei zusehen können, wie die alten Muster greifen, aber allein dies führt dazu, sich bewusst zu werden, wie und wo, wir uns ständig selbst entwerten! Wenn Du bis hier her gelesen hast, möchte ich Dir sagen: Auch wenn Du gerade, vielleicht nur diesen Beitrag liest, und Wichtiges gerade liegen bleibt, und Du nur halb bei der Sache bist: Du kannst stolz auf Dich sein, denn Dein Unterbewusstsein wird dir dankbar, sein für die neuen Tools. Habe Geduld mit Dir und Deinem Garten! KEIN ABER!

Sei es Dir selbst wert!

Die Schutzgärtnerin
neuer Stand, Februar 2017
alle Rechte vorbehalten
teilen des Links erwünscht … 

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