7 (plus mehr) Filme über und für HSP (Hochsensitivität)

Bereits bei den Serien über HSP erwähnte ich, dass Kinobesuche und Filme eher seltener bei Hochsensitiven Grund zur Freude ist. Dann doch lieber eine Dokumentation, Serie oder ein Buch. Doch auch hochsensible Menschen schauen Filme oder gehen mal ins Kino. Hochempathen sind ja von Natur aus „Filmemacher“, so sind sie in dieser Branche ebenfalls anzutreffen.

Schau ich mir ‚Stirb langsam‘ an, bekomme ich eine Adrenalin Überdosis. Horrorfilme lähmen mich und verursachen Übelkeit. Kriegsfilme gehen kaum. Meinen Lieblingsfilm habe ich in dem Beitrag: 3 Tage Lovebombing – die Wahrheit über Romeo und Julia, reflektiert. Mit diesem Beitrag möchte ich meine persönlichen Tipps festhalten. Es folgen Filme, die ich mir auch ein zweites Mal angesehen habe, die Sensitivität behandeln oder die typischen Eigenschaften der Vernetzung plus Bewusstsein und Gefühl ansprechen.

1. Kurzfilme

Wer behauptet denn, das Filme lang sein müssen?
Kurzfilme gibt es wie Sand am Meer.
Stellvertretend zwei meiner Begleiter.
Numbers von Robert Hloz/2012/Südkorea

Gagarin von Alexij Kharaitidi/1994/Russland

2. Der grüne Planet

1996 Frankreich
Sience-Fiction Filmkomödie

Die moralische Blaupause … da ist sie. Dieser Film beinhaltet vieles und erklärt, wie man sich fühlen kann, auf dem blauen Planet. Die Autorin des Stücks spielt die Hauptrolle Mila, die von ihrem Planeten aus auf die Erde kommt. Doch die letzten Eindrücke, die zur Erde gesammelt wurden, liegen weit zurück, oder doch nicht? Über Kommunikation und wie die Welt sein könnte.
Film

3. Grüne Tomaten

1991 USA
Drama/Komödie

Ein Film über Freundschaft, Frauen, Freiheit, Verbindung und dem Leben, der bis zur Zunge Spuren hinterlässt, auf den Geschmacksnerven. Einer der wenigen Filme, der es schafft ein gleichnamiges, atemberaubendes Buch wiederzugeben. Episch, zeitlos, beeindruckend, bleibend.
Trailer

4. Per Anhalter durch die Galaxis

2005 Großbritannien
Komödie/Satire/Sience-Fiction

Das Ergebnis, wenn man sich mal betrunken bei Innsbruck in den Acker chillt und Sterne beobachtet. So (sagt man sich), entstand bei Douglas Adams die wohl wildeste schriftstellerische Reise. Im Film sorgen britischer Humor und absurde Handlungsstränge für erweitertes Kopfkino. Die Antwort bleibt 42.
Trailer

5. Drei Animationsfilme, die bereichern.

Alles steht Kopf 2015
Drachen zähmen leicht gemacht 2010
Horten hört ein Hu! 2008
Animationen USA

Animationsfilme lösen bei mir tendenziell Abwehr aus. Diese drei Filme sind für mich jedoch, stets sehenswert, für das innere Kind und viel mehr.

  • Ursprünglich stammt die Idee, zu Alles steht Kopf, vielleicht von der Kindertraumaexpertin Denise Daniels, zumindest behauptet sie das die Idee ihrer „Moodsters“ kopiert wurde ohne Zustimmung. Der Film bietet einen Einblick in das Bewusstsein und erklärt, warum alle Emotionen ein Recht auf Wahrnehmung haben sollten. Es ist das kleine Psychologie1X1. Trailer
  • Drachen zähmen bei den Wikingern ist das Thema und wie man ohne Zähne sich durchbeißt. Humor und sensible Freundschaft sowie das fehlende ChallengeGen, reichen sich hier die Hand im Sekundentakt mit jeder Menge Lebensphilosophie. Trailer
  • Und dann wäre da noch Horten der HSP Elefant, der ein Hu hört und es ernst nimmt. 1954 von Dr. Seuss. in Deutschland unter dem Titel „Das sprechende Staubkorn“ als Buch erstveröffentlicht und 1970 gab es bereits die erste Zeichentrickversion. Die aktuelle Variante ist ein freches leises Werk über die Andersartigkeit und das gesehen werden. Trailer

6. The Tree Of Life

Spielfilm 2011 USA

Es gibt tatsächlich einen Film mit Brad Pitt in dieser Liste. Fern ab vom Hollywoodkitsch erzählt dieser über Religion ohne Dogmen. Sean Penn führt durch fragmentarische Welten des Erwachsenwerdens und Sein. Für mich spricht das Werk für HSP durch und durch. Anschauen!
Trailer

7. SensItive – The Untold Story

Dokumentation 2015 USA
Ist die erste HSP-Dokumentation in Filmlänge. Lang hat auch die Produktion gedauert, und liefert für Hochsensitive eine Hymne an das Leben. Elaine Aron, hat mit Unterstützung von einem weltweiten Netzwerk und bekannten Hochsensitiven, wie Alanis Morissette tief hinter die Spiegel geblickt und ihre bisherigen Forschungsergebnisse und Erkenntnisse in diesen bahnbrechenden Film gesteckt. Natürlich im Dokumentationsstil, so wie es HSPler mögen. Ein weiterer Teil: Sensitive and in love, alles über Liebesbeziehungen mit HSPlern, erscheint in Kürze.

Viel Spaß beim Anschauen, falls Ihr für Euch etwas Interessantes entdeckt habt und wenn Ihr noch weitere Beispiele habt, nutzt die Kommentarfunktion.

Doch keine Lust auf Film? Hier findest Du 7 Dokus für Hochsensitive.

Die Schutzgärtnerin
Juli, 2017
Alle Rechte vorbehalten.

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Ein Gedanke zu “7 (plus mehr) Filme über und für HSP (Hochsensitivität)

  1. Schöner Artikel! Ich kenne das auch. Für Kinobesuche muss ich in sehr guter Verfassung sein, weil der geringe Abstand zu fremden Menschen, die Enge in Kombination mit der Lautstärke, den Gerüchen von dem eigenartigen Essen und Parfums die Konzentration auf den Film oft behindern oder sogar bis zu Unsicherheit und Angst führen können. Genuss ist da selten dabei.
    Sehr emotionale Filme (Ziemlich beste Freunde, Into the wild, Dialog mit meinem Gärtner) sehe ich nicht mehr als einmal, weil ich lange (manchmal Tage) brauche, um die erzeugten Emotionen zu verarbeiten oder von mir zu trennen.
    Das gilt auch für Genres wie Horror, Psychothriller und Drama.
    Was bei mir gut geht und entspannend ist, sind trockene wissenschaftliche Dokumentationen, Scince fiction (v.a Serien) und reine Comedy (ohne Tragik).

    Ähnlich verhält sich das mit anderen Freizeitaktivitäten.
    Am wohlsten fühle ich mich da am Lagerfeuer mit seichter Gitarrenmusik.
    Für Disco, Bar und See brauche ich einen guten Freundeskreis als Rückhalt und möglichst gleiche sich wenig verändernde Lokations.

    Disco ist allgemein schwierig für mich, weil ich es überhaupt nicht mag Menschen anschreien zu müssen um mit ihnen kommunizieren zu können, was in Großstadtclubs leider oft unumgänglich ist.
    Dazu kommt die mangelnde Distanz und die Rücksichtlosigkeit der alkoholisierten Gäste, die nur noch auf die Befriedigung ihres Verlangens nach noch mehr Drogen und die Aussicht auf Sex fixiert sind und gern alles ihenen im Wege stehende verdrängen möchten. Nicht nur auf körperlicher Ebene.

    Blöd, wenn dann Dubstep die einzige Musik ist zu der man gerne tanzt.

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