Antwort(en) Video: Frag den Schutzgarten #5

Die TOP 5 Fragen plus mehr
aus der Frag-Den-Schutzgarten-Geburtstagsspezial-Runde.
Danke an alle Fragensteller.
1. 1 Jahr keinen Kontakt zu den Eltern ist es okay, zum eigenen Geburtstag, nicht ans Telefon zu gehen?
2. Kannst Du das A-WEH Prinzip in kurz erklären?
3. Warum können sie so gut mit Tieren und andersherum?
4. Alle Kanäle schließen …, wird er da nicht wütend?
5. Warum können sich Narzissten nicht binden?
6. Er zieht nach über einem Jahr wieder in die Stadt, was habe ich zu erwarten?

Originallink: https://www.facebook.com/Schutzgarten/videos/2012191232403193

Individuelle Beratung gewünscht? http://www.manjakendler.de/spiritcoach.html

Nachtrag
zu 3. Wollte sagen: Tierliebe hört nicht nach der eigenen Katze oder dem Nachbarshund auf, zumindest in meiner Welt.

zu 5. : Verbindung ist nicht gleich Verbindlichkeit! Die Aussage „sie können sich besser binden als Du“, war und ist, so kurz argumentiert harsch. Es bezog sich auf Quantität nicht auf Qualität, auf binden ohne Verbindlichkeiten.

❤ liche Grüße mit goldener faltenschmeichel Herbstsonne
Eure Manja Kendler
Die Schutzgärtnerin
November 2017

10 Kommentare zu „Antwort(en) Video: Frag den Schutzgarten #5

  1. Sollte man wenigstens bei dem manipulierten Umfeld der Narzisstin für Klärung sorgen. Offen sprechen oder ist es besser zu schweigen? Bin mir sicher, dass ich den Psychoterror gar nicht glaubhaft erklären kann.

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    1. Liebe Elli, kurz aus meiner Sicht nein. Wer bereits manipuliert wurde, wird sich erfahrungsgemäß auf Grund einer solchen Aktion erst recht manipuliert fühlen. Ich weiß es ist nicht einfach. Die Frage habe ich selbst auch gehabt und wird auch immer wieder neu gestellt. Es wird im nächsten Antwortenvideo noch mal eine ausführliche Antwort dazu geben. Ich schick Dir eine Umarmung. Das eichtigste ist erst mal Dir selbst zu glauben und Dich zu schützen auch vor einem manipulierten Umfeld. ❤

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      1. Danke schön. Deine Antwort bestätigt mein bisheriges Verhalten. Dachte nur es würde zur Heilung beitragen. Aber in gewisser Weise weiss ich, dass es richtiger ist, zu schweigen. Danke auch für deine Umarmung. Drücke dich ganz herzlich.

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  2. Liebe Manja,

    super Arbeit, Respekt! 🙂

    Angesichts dieses Videos muss ich bzgl einer Aussage allerdings fachlich widersprechen:

    Das Klischee, dass Narzissten Traumata welcher Art auch immer / eine schlechte Kindheit erlebt haben / hatten, stimmt absolut NICHT !!!

    Ein so banaler wie gängiger Hintergrund ist schlicht, dass viele einfach keinerlei Grenzen bekommen haben – und im Gegenteil sogar eine sehr harmlose, „normale“ Kindheit hatten – nur mindestens ein Elternteil (beispielsweise) aus eigener Komplextraumatisiertheit, Angst vor Liebesverlust des Kindes usw / es nicht „anders kennt“ und selbst keinerlei Gefühl dafür haben, Grenzen setzen zu dürfen – dann reift auch kaum das für Empathie und Selbstreflexion zuständige Hirnareal beim zukünftigen Narz aus – und allein das ist ein wenig genannter Grund für Narzissmus bzw derartig ausgeprägte Persönlichkeitsanteile.

    Ein weiterer ist transgenerationale Vererbung / Epigenetik – es „reicht“ oft, den Narzissmus in der eigenen Linie über div. Generationen lebenslang zu negieren – und „blind“ das Erbe auszuleben.

    Liebe Grüße,

    Moe

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    1. Hey Moe, danke für die Zeilen, sehe das ähnlich wie ich beschrieben habe (siehe Link), ich bin mittlerweile auch zaghafter mit den Vids geworden, fast am hadern ;), da es ebend so pauschal in Kurzform doch nur verkürzte Darstellungen sind. https://schutzgarten.wordpress.com/2016/09/25/was-haben-meine-eltern-damit-zu-tun/

      Sehe das „traumatische Kindheit“ im Bezug auf die Entwicklungsstörung, die dadurch zum Trauma wird. Und das blinde Aufsaugen dieser Strukturen führt ja dazu die Kindheit anders zu erleben, als in gesunden Strukturen. Es in schlecht oder gut einteilen zu wollen, ist das Opferthema und manchmal wichtig um es zu werten (für sich), jedoch nur ein Anfang – ist mir bewusst.

      Ein narzisstischer Elternteil oder Großeltern oder die genetische Veranlagung erklären nicht das Opfer-Täter Prinzip.
      Vielleicht wäre „keine Idealbedingungen“ besser, doch dann kommt ja auch oft der Einwand: „Wer hat das schon?“ „Die haben es doch doch lieb gemeint…“

      Ich weiß nicht ob ob Du es kennst aber zu den neurologischen Aspekten rate ich zu James Fallons ‚Der Psychopath in mir‘, auch wenn nicht jeder Narzisst Psychopath ist.

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      1. Liebe Manja,

        ja, Du hast das Familien-Thema bereits angerissen – die von mir genannten Aspekte sollen lediglich Ergänzung sein, mitnichten Deine Sicht „widerlegen“ 🙂

        Dass transgenerationale Vererbung auch im Zusammenhang mit Narzissmus existiert, weiss die Systemik seit Jahrzehnten; auch Epigenetik ist nicht neu, dringt aber erst seit wenigen Jahren ins „breite Bewusstsein“.
        Sie beweist eben den wichtigen Faktor, dass Weitergabe derlei Dispositionen und Verhaltensweisen nicht nur mittels „Abgucken“ funktioniert, sondern uralte Traumata und Verhalten mittels Speicherung der zugehörigen „Chemiecoctails“/Stresshormone usw in den Zellen gespeichert und genetisch weitergegeben werden.

        Und was die vermeintliche „Entscheidungsfreiheit“ durch simples Erkennen angeht:

        Auch hier ist in der Systemik seit Jahrzehnten bekannt, dass sich dysfunktionale Systeme nie „so einfach übertölpeln“ lassen – das Element „Loyalität“ zum Krankmachenden ist nicht zu unterschätzen und muss meist gesondert bearbeitet und gelöst werden.
        Der Mensch ist leider vielfach noch sehr unbewusst, was ihn steuert 🙂

        Und was den Aspekt „Nichtdiagnostizierte nicht Narzisst nennen dürfen“ angeht:

        Volle Zustimmung – nur impliziert „Leidensdruck“ i diesem Zusammenhang eben auch fast immer, dass der „Einsichtige“ zum Opferkreis eines Narz gehört, da Narzissmus/NarzisstischePS hochgradig Ich-synton ist, Betroffene werden sich selten als „ungesund“ empfinden – so erfolgt die „Diagnose“ zwangsläufig über „Aussenstehende“ bzw Opfer des Narz – diese haben es natürlich wesentlich leichter, ihren Anteil (Komplementär-Narz, etc) zu erkennen.
        Ergo „gibt“ es im Prinzip keine Narzissten – fehlt ja die offizielle Diagnose – so gut wie immer! Dasselbe bei histrionischer Komorbidität, Emotional-Instabiler PS/Impulsiver Typus usw – nach einigen Jahrzehnten fachlicher Auseinandersetzung mit u.a. diesen Störungen halte ich mich jedoch aus genannten Gründen nicht an diese „Regel“ – sie schadet nur denen, die unter Narz leiden.

        (und auch, wenn das hier strenggenommen nicht hingehört:

        neben Franz Ruppert, beschäftige Dich einmal mit dem „Zweiten Großen auf dem Gebiet“: Ernst-Robert Langlotz. Hat teils andere Ansätze und wird Dir einige Aha-Effekte bescheren mit seiner Systemischen Selbstintegration sowie den auch für Laien gut verständlichen Erläuterungen!)

        Liebe Grüße und alles Gute weiterhin für Deine tolle Arbeit,

        Moe

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    1. ich mag youtube diesbezüglich nicht als Plattform … dazu sind die Fragen zu pauschal beantwortet, das ist ja doch bei jedem immer individuell, und dann bringt das manchmal mehr Fragen als Antworten. Deshalb gab es auch kein weiteres FragdenSchutzgartenvideo bislang. Videos bleiben erstmal Premiumcontent, wie in der Schutzgärtnern 3.0 Gruppe bei Facebook oder auf den Seiten 😉

      Unabhängig davon ist Ruhe nach narzisstischem Missbrauch sehr wichtig, Videos und Youtube sind ne Art Suchtgefahr, Ablenkung und eine Narzissmusplattform. Ich schau zwar selbst auch mal hier und da aber es gibt wenig gute, wenn sollte das ja auch eine gewisse Quali haben. Hab ich weder Zeit noch Ausrüstung. War anfangs gedacht aber wie gesagt auf youtube muss man (ja) auch Bock haben. Und die haben schon so viel content von mir 😉 andersweitig.

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      1. Ich kannte den Schutzgarten ja schon länger. Hab die Beiträge damals aber nur überflogen. Dachte mir, da steht auch nix Neues drin. Bis ich mir dann wirklich mal etwas Zeit nahm und die Inhalte genauer studierte. Du machst dich als Schutzgärtnerin recht gut. Bei vielen anderen Seiten hatte ich immer das Gefühl, dass die Ratgeber selber Narzissten sind. Darum auch meine Einschätzung, viele Opfer sind selber Narzissten.
        YouTube finde ich als Plattform gut, weil es aus meiner Sicht, eine größere Reichweite hat, als Facebook. Ich glaube auch nicht, dass die film-technische Ausrüstung besonders professionell sein muss, denn den Leuten die sich für das Thema Narzissmus interessieren, kommt es vor allem auf die Inhalte an.
        Natürlich ist es am Anfang schwierig, aber wenn man bei anderen YouTubern kommentiert, und das Geschriebene interessant ist, wird man auch selber angeklickt.
        Schau mal:

        Ich finde die Dame macht es recht gut und verdient sogar Geld damit.

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