Gartenpost 1/18

Liebe Schutzgärtner/innen und Leser, an der Stelle ein paar Gedankenzeilen aus meinem Schutzgarten.
„Geben Sie mir nicht die Hand, hier geht gerade etwas Gemeines rum, das bekommt man schon, wenn man sich anschaut!“, hatte die freundliche Frau bei einem Termin, den ich hatte, gewarnt. Und schon lag ich mit dem gemeinem Etwas flach und das, nachdem das Jahr so rasant losging, Themen, Anfragen, Gespräche und Aufgaben, die sich in den ersten Wochen überschlugen.
Die Zwangspause lässt mir Zeit, zu resümieren und an der Stelle …

möchte ich mich bedanken, für Eure Nachrichten, Kommentare und Euer Vertrauen.
Die, die neu auf dem Gebiet sind oder alte Hasen, Verwandte, Betroffene, Mütter, Väter, Gutachter und Psychologen, Co-Narzissten und auch reflektierende Narzissten, die ihre Gedanken teilen, mir Gedanken schenken, danken, in und auch nach schweren Stunden, respektvoll und so befruchtend, dass neue Themen entstehen, wie aktuell dieser Beitrag über PAS.

Vielen Dank auch für die konstruktiven Korrekturhinweise, der aufmerksamen Leser.
Ihr könnt Euch vorstellen, man wird ja, gefühlt blinder für den eigenen Text, je länger ich daran arbeite umso gravierender und unsinniger, die Fehler, die manchmal auch derbe Schnitzer sind.
Das kann einen kompletten Beitrag fragmentieren 😉 und Ihr seid da immer mit Euren Hinweisen willkommen.

Danke für die eingegangenen freiwilligen Zuwendungen, und das Teilen der Beiträge.

Ich danke der Seite Narzissmus – Selbsthilfe für Geschädigte und der an’geschlossenen‘ Gruppe für die gute Zusammenarbeit und gratuliere zum einjährigen Bestehen.

Anzumerken wäre, da ich dazu Mails erhalten habe : Ein Zuwendungsbetrag ist nie klein, wem schon mal ein paar Cent beim Einkauf fehlten, der weiß, wie dankbar allein diese Zuwendung anderer macht. Zwar sind Centbeträge ungern bei den Banken gesehen, ich wollte nur sagen bitte, bitte entschuldigt Euch nicht für „kleine Beträge“ ich weiß das sehr zu schätzen, damit lassen sich Briefmarken, Kaffee, Blätter und Motivation besorgen. DANKE!

Übrigens die Facebook-Seite, des Schutzgartens hat nun über 700 Schutzgärtner, es wurde bereits überlegt, eine Gartenkolonie zu gründen.

Social Net(t)work nenn ich das und deshalb twittert die Schutzgärtnerin jetzt auch über den Gartenzaun. Follow me. Follow you. Ahaaaa.

Ein bewegender Januarmoment war, dank der Ermutigung, die mir viele zu einem Leserbrief zukommen ließen … einen Teil daraus tatsächlich schwarz auf weiß gedruckt, in der aktuellen Psychologie Heute Ausgabe 02/18, zu entdecken.
Wer den gesamten Beitrag noch ein Mal lesen will oder verpasst hat, möge hier vorbeischauen.

Soweit von mir, hier von der Parkbank mit Hustenkräutertee und Flauschdecke,
doch wenn Ihr es auch gerade gemütlich habt und Zeit, hätte ich noch ein paar Links?!

Habt Ihr diesen Song mitbekommen?

„And don’t believe the narcissism
When everyone projects and expects you to listen to ‚em
Make no mistake, I live in a prison
That I built myself, it is my religion
And they say that I am the sick boy
Easy to say, when you don’t take the risk, boy
Welcome to the narcissism
Where we’re united under our indifference“

„Und glaube nicht dem Narzissmus, wo jeder projiziert und erwartet das man ihm zuhört.
Mach keinen Fehler, ich lebe in einem Gefängnis,welches ich mir selbst baute.
Es ist meine Religion und sie sagen, das ich der kranke Junge bin, leicht zu sagen, wenn man das Risiko nicht trägt. Willkommen im Narzissmus, Wo wir alle vereint sind unter unserer Gleichgültigkeit.“

Da geht es zwar in erster Linie um die Ost–West Problematik Amerikas, doch gerade in Zeiten wo es wieder hipp ist, sich auf Seiten zu stellen, geht es um das große Bild dahinter. Was ich hier zum westlichen Beitrag der narzisstischen Gesellschaft schrieb, wird durch diese Studie von Univ.-Prof. Dr. med. Stefan Röpke verdeutlicht.

Wer immer noch an meiner Definition des Begriffs pathologischer Narzissmus hadert und meint, dass ihn das Thema nichts angehe, oder Narzissmus überbewertet ist, … den lade ich ein, sich die Zeit zu nehmen, für dieses 18-Minuten-Interview mit Univ.-Prof. Dr. med. Stefan Röpke, Charité-Berlin.

Dazu noch ein Schutzgartenbeitrag über den Begriff vulnerabler Narzisst und Therapieansätze.

Darauf warte ich freudig, das neue Werk von Gerald Hüther, über die Würde.
An dem Begriff bin ich, in der Trennungsphase, kopfschrammig gegangen.
Wo war sie hin, die Würde? War sie schon mal da? Was bedeutet sie und warum kann man sie verlieren?

Ein hitziger Januar war das, für den Februar habe ich das Glück eingepackt, die ideale Frühjahrsputzlektüre, ich verrate Euch meine Tipps und Tricks zum besseren Schlaf und mehr.
Ihr seht, Winterruhe gibt’s bei mir nur per Augenkontakt … und bei Euch so?

Wer mir eine Mail schreibt, bis zum 13.02.2018
an frag-den-schutzgarten(at)web.de unter dem Betreff: Valentinstag ist …?,
bekommt einen besonderen Schutzgarten-Valentinsgruß von mir zurück.

Bleibt bei Euch und bis dahin
Eure Schutzgärtnerin
Spirit/Coach
Manja Kendler
Januar 2018

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