7 Wahrheiten über Musik

Musik ist Heilung. Musik ist aus meinem Leben nicht wegzudenken.
Wer sich hier schon öfters umgeschaut hat, kennt meine Leidenschaft, die sich in einzelnen Kategorien wieder findet, wie Schutzgartenradio (noch frisch) oder Hinter den Spiegeln mit … sowie den #MusikFreitag auf der Facebook-Seite oder meine eigenen Songs.
Ein Instrument zu erlernen oder zu singen, fördert das Wohlsein ungemein und ich möchte Dich einladen, wenn Du Musik noch nicht aktiv nutzt, in Dich zu horchen, ob es da nicht bereits den innerlichen Wunsch gibt, jenes zu tun. Mach es!

Unheimlich viele Möglichkeiten lauern da von der Maultrommel zum Schlagzeug, Blas-, Zupf-, Streichinstrument und mehr. Oder das Instrument, welches wir alle mit uns tragen, unsere Stimmbänder, die man trainieren kann, wie jeden anderen Muskel auch. Es macht Sinn einen Gesangscoach oder Chor zu besuchen auch für Hobbyaktivität, denn auch hier kann man fehltrainieren. Basiswissen von Fachleuten erspart später: nervige Besuche beim HNO Arzt.

Auch bei Instrumenten lasst Euch beraten, nicht immer ist es ratsam, da mit preiswerten Instrumenten zu beginnen, da es Euch schnell die Laune verderben kann.

Hier sieben Wahrheiten über Musik, die aus meiner Sicht wissenswert sind.

1. Pflanzen musizieren.

Pflanzen kommunizieren und mögen Musik… ist bekannt, doch dass sie Künstler sind und Musiker, war ein Fakt, der hat mich vor ein paar Jahren umgehauen. Das erste Mal bin ich darauf durch Damanhur und deren Experimente aufmerksam geworden. Einer der hierzulande, das Experiment dazu liefert Harald Finke und wer jetzt wissen will, wie das klingt und ausschaut, der schaut sich das Video an.

2. Tiere lieben Musik und haben einen eigenen Musikgeschmack

Unabhängig davon das man die Musik von Tieren erforscht, im Fach der Zoomusikologie,
arbeiten manche Tierärzte oder Bauern mit Musik, um die Tiere zu entspannen oder zu locken. Kennt Ihr „Kulning“? Ein schwedischer Herdenruf um Ziegen oder Kühe zusammenzutreiben …

3. Lebendige Erinnerung

Musik wird, wie ein Foto, innerlich abgespeichert, nur mit viel mehr direkten Emotionen und Gefühlen verbunden. Das lässt sich leicht nachspüren, wenn man die Lieblingssongs der Vergangenheit sich erneut anhört. Musik erinnert und verbindet, das ist heilsam und manchmal auch schmerzhaft. Doch aus meiner Sicht, immer noch die wundervollste Möglichkeit Gefühle auch kulturell, zu verarbeiten.

4. Wundergleiche pränatale Wirkung von Musik

Bereits im Bauch der Mutter beginnt sich, das Gehör auszubilden.
Neben dem Herzschlag und anderen Körpergeräuschen der Mutter dringen auch Schallimpulse von außen ein. Vereinzelte Studien belegen, dass die Entspannung der Mutter durch die Musik genauso Dopamin fördernd für das Kind ist. Die Forschung geht so weit, zu behaupten, dass es auch spätere Musikalität sowie die Reife fördert, nicht nur des Gehörgangs auch rein körperlich. Wen das Thema interessiert die pränatale Psychologie wird seit den 70er Jahren ernst genommen und bietet viele Erkenntnisse dazu.

5. Tod und Leben durch Musik

Musiker verspüren oft den seltsamen Wunsch, auf der Bühne abzudanken und anderswo wird Musik als Foltermethode eingesetzt.
Genauso wie hohe Töne und ihre Schwingungen Gläser zerbersten können, kann tiefer Bass (in gewisser Lautstärke) den Herzschlag irritieren oder einen Lungenkollaps verursachen.
Vielleicht hast Du bereits Erfahrungen mit diesem Druck auf der Brust in einem Klub, auf einem Konzert oder durch Deine Wohnungswände gesammelt. Vorsicht, die Veranstalter stehen in der Pflicht das zu regulieren, oder zu warnen. Wenn es drückt, Abstand von den Boxen suchen dabei ist zu beachten, wo überall Boxen stehen und sich das Schwingungsfeld ausbreitet. Regelmäßig extremer Bass belastet auch die Statik eines Hauses. Und dauerhafte Belastung durch Lärm oder Musik verursacht psychosomatische Schäden.

Solltet Ihr in die Situation kommen eine Herzdruckmassage auszuführen, kann Musik leben retten. In dem Ihr Euch an Stayin` Alive von den Bee Gees erinnert. Dieser hat 100 Beats Pro Minute und ist somit die perfekte Tempovorlage. Übrigens auch für alle sportiven Aktivitäten. In diesem Sinne noch ein weiterer Song fürs Herz mit Schlagzahl 100.

6. Frequenzen und die Wirkung binauraler Beats

Der Gesang der Saatkrähe ist nicht gerade Musik in unseren Ohren, durch die für uns unverträglichen Frequenzen. Kreide an der Tafel und im Gegenzug: die Wirkung von ASMR, weisen schon darauf hin. Unser Gehirn verarbeitet die Schwingung der Frequenz.
Ein feinfühliger Mensch wird durch unangenehme Schwingungen in Musik regelrecht aus der Bahn geworfen oder eingelullt. Wiederum ein Mensch mit perfektem Gehör kann Disharmonien, die nichts mit Jazzmusik zu tun haben, nur schwer ertragen. Im niederfrequenten Bereich beeinflusst Musik, ob wir wollen oder nicht, es lässt unsere Zellen und Gehirn tanzen und schwingen und je nach Rhythmus oder Frequenz werden wir ruhig oder aktiviert bis völlig außer Kontrolle geworfen oder kann uns handlungsunfähig machen. Leider hat auch die Waffenindustrie, dieses Feld für sich, entdeckt.

Einer der einen großen Anteil, an positiven Erkenntnissen beigetragen hat, ist Solfeggio. Er entdeckte die Wirksamkeit bestimmter Klangspektren und wandte bewusst ?! die Fibonacci Formel im Choralgesang, mittels einer 6 Ton Notenleiter an. Aber auch ein Physiker Namens Dove der ebenfalls im 18. Jahrhundert die Wirksamkeit überlagerter Frequenzen erforschte. Erst über 100 Jahre später war es der Biophysiker Gerald Oster, der alle Forschungen zusammentrug und den Begriff, der binaurale Beats prägte, der heute in der Esoterikszene hohen Stellenwert besitzt und leider eher eine kleine Nische in der Neurophysik. Wie bewusst oder unbewusst diese Wirkung bei Supermarkt, Film, Pop, experimental oder Heavy Metal Musik eingesetzt wird, ist spekulativ jedoch das es benutzt wird, keine Verschwörungstheorie, mehr so Praxis.
Hier ein Beispiel für wirksame Klangtherapie, wissenschaftlich erforscht heilende Musik.

7. Musik sichtbar machen – das unsichtbare Hörbare.

Frequenzen kann man umwandeln in Grafikdateien. Einige denken jetzt vermutlich an die bildliche Vorstellung einer Soundspur, die sich mittlerweile Menschen tätowieren … doch es geht noch viel weiter. Theoretisch hat auch ein Bild ein Spektrum an Frequenzen. Ein Spectogramm lässt dies sichtbar werden.
Ein Künstler, der dafür bekannt ist diese Technik zu nutzen, um seine Musik mit Bildern zu unterlegen, ist Aphex Twin. Nicht unbedingt meine Musik, doch es ist faszinierend, was alles möglich ist und wie es uns subliminal beeinflussen kann, ohne wir es erahnen.
Hier ein beliebiges Beispiel.

Ihr hört und seht Musik ist ein spannendes Feld, manchmal im doppelten Sinne.
Es freut mich, wenn ich Euch diesbezüglich unterhalten konnte.
Pflanzt mir gern weitere, spannende Wahrheiten/Eure Gedanken in die Kommentare.

Eure Schutzgärtnerin
Manja Kendler
April 2018

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