Prof. Dr. Franz Ruppert über Trauma, Anliegen, Beziehungen, Gesellschaft und Narzissmus

Franz Ruppert ist Mensch mit Vorstellungen über die Zukunft eines Miteinanders, Autor, Professor der Psychologie, psychologischer Psychotherapeut mit eigener Praxis in München und einer der führenden Psychotraumatologen in Deutschland, seine Aufstellungsmethode des Anliegens erfährt großen Zuspruch.

In seinem Buch Trauma Angst und Liebe, bietet Ruppert einen Einblick in sein Verständnis der vielen psychischen Erkrankungen in Form der Abspaltungen von zum Teil mehrgenerationalen Traumata und deren Auswirkungen.
Neben ausführlichen Praxisbeispielen erklärt es das Aufstellen von Anliegen, die Funktion unserer Psyche, wie sich Traumata als Ursache psychischer Störungen zu erkennen geben und wie es Möglichkeiten gibt, diese zu integrieren. Seine Methode das Anliegen aufzustellen entwickelte sich, aus langjähriger

Trauma Angst und Liebe von Franz Ruppert

Praxiserfahrung der gängigen Aufstellungskonzepte und eigenen Erkenntnissen. Sie gewinnt jährlich mehr Befürworter, da es realitätsnahe Lösungen bereithält. Einen erfahrenen Therapeuten kann dieses Buch nicht ersetzten, doch vielleicht dem erfahrenen Therapeuten unterstützend dienlich sein, den Traumatisierten erklären und den Menschen generell Wege aufzeigen, hinter die ICD 10 Codes von Störungen zu schauen und ihre eigene Traumabiografie aufarbeiten zu wollen.

Mehr zum Buch Trauma Liebe und Angst /Kösel Verlag erschienen 2012, erfahrt Ihr auf der Seite der Randomhouseverlagsgruppe.

Seine derzeitigen Weckrufe an die traumatisierte Gesellschaft lassen mich aufhorchen, denn das ist Kernthema dieser Seite und Auslöser für das Interview gewesen.

Im 30.08.2018 erscheint sein neues Werk.
–> „Wer bin Ich in einer traumatisierten Gesellschaft?“
Im Klett-CottaVerlag.

Ich werde darauf zurückkommen, nur so viel, ich hatte die Ehre bereits reinzuschnuppern und will gar nicht mehr raus schnuppern. Eines, der aus meiner Sicht wichtigsten Bücher 2018!

Für dieses Interview habe ich zusätzlich von anderen Schutzgärtnerinnen Fragen eingesammelt und freue mich um so mehr, die Antworten mit Euch zu teilen und danke für die gemeinsame Suche nach Antworten. Am Ende des Beitrags findet Ihr weiterführende Links. Doch nun zum Gartengespräch.

Die Schutzgärtnerin:
„Willkommen im Schutzgarten.
Warum sollten wir Anliegen aufstellen, statt auflösen?“

 Franz Ruppert:
„Mit der von mir entwickelten Anliegenmethode bekommt ein Mensch Zugang zu seinen inneren, psychischen Strukturen. Er kann damit seiner eigenen Psyche face to face begegnen, vermittelt über Personen, die mit den Worten seines Anliegens in Resonanz gehen. Dann erkennt er, was bewusst und unbewusst in ihm abläuft. Dann kann er auch etwas in seiner Psyche verändern, z. B. einen alten Konflikt aus seiner Kindheit jetzt auflösen. Wenn ich hier von „er“ spreche, meine ich natürlich auch „sie“, also beide Geschlechter.“

Die Schutzgärtnerin:
„Wut hat verschiedene Gesichter, angelernt, unterdrückt, ausgelebt. Was raten Sie Menschen, die wütend sind?“

Franz Ruppert:
„Gefühle haben immer eine konkrete Ursache und gehören zu einer bestimmten Situation und meist zu einer Beziehung. Nur wenn sich die Gefühle von der ursprünglichen Situation und Beziehung lösen, wenn Gefühle davon abgespalten werden, führen sie in der Psyche ein Eigenleben. Also zuerst stellt sich die Frage: Warum sind Sie wütend? Auf wen? Dann ist es oft so, dass hinter der Wut eigentlich Schmerz steckt, der nicht gefühlt werden kann. Dann scheint es einfacher, wütend zu sein, als sich seinem Schmerz zuzuwenden.“

Die Schutzgärtnerin:
„Und wütende Kinder? Sind ‚das Kind einfach machen lassen, es beruhigt sich schon‘ und ‚Stille Treppe – bis Du wieder lieb bist‘, Versuche von Eltern, die ihre eigene Wut nicht regulieren können, nicht erkennen oder nur sehr schwer? Wie wäre denn, der ideale Weg für das Kind?“

Franz Ruppert:
„Auch hier stellt sich zuerst die Frage, warum und auf wen ist das Kind wütend? Wenn Eltern ihre eigenen Gefühle nicht verstehen, vielleicht selbst noch in unverdauten Kindergefühlen feststecken, können Sie dem Kind keine Hilfe sein, seine Gefühle angemessen zum Ausdruck zu bringen. Dann nehmen die Erwachsenen Zuflucht zu der Methode, die Gefühle der Kinder zu unterdrücken, oder sie zu beschwichtigen oder ihnen einzureden, ihre Gefühle wären falsch. Das ist aber fatal, wenn ich als Kind lerne, meine Gefühle sind falsch. Auch hier gilt oft, hinter der Wut steckt ein Schmerz des Kindes, der von ihm umgangen wird, indem es wütend ist.“

Die Schutzgärtnerin:
„Auf einer Skala von 1 bis 10, wie traumatisiert ist unsere Gesellschaft, aus Ihrer Sicht?“

Franz Ruppert:
„Hochtraumatisiert, weil bislang noch jede Generation von Eltern es schafft, ihre Kinder systematisch zu traumatisieren. Vor ein paar Generationen waren es in Deutschland vor allem Krieg, Gewalt, Missbrauch und Gefühlskälte, heute sind es traumatisierte und in ihrer Identität zutiefst verunsicherte Mütter, denen dann schon vom Geburtshilfesystem oft massive Gewalt angetan wird. Eine Rate von über 30% Schnittgeburten heißt, dass bereits auf diesem Wege ein Drittel aller Mütter und Kinder früh traumatisiert werden. Dann werden viel zu viele Kinder schon früh in Kinderkrippen gegeben, wo sie sich erneut von ihren Gefühlen abspalten müssen. Auch die Rate sexuell missbrauchter Kinder ist weiterhin enorm hoch und es gibt gesellschaftlich nach wie vor kaum probate Mittel dagegen, dass zu unterbinden.“

Die Schutzgärtnerin:
„Eine Frage aus der Praxis.
Frau B. (80, geistig fit, körperlich angeschlagen) stellt fest das es da zwar Dinge gibt, die für sie traumatisch waren und belasten. Nun fragt Sie sich: ‚Macht das in meinem Alter denn noch Sinn das aufzuarbeiten?‘ Was würden Sie Ihr raten?“

Franz Ruppert:
„Ich habe in meiner Praxis auch Menschen in höherem Lebensalter und jeder/jede, der für sich gearbeitet hat, hat das nicht bereut, sondern zum ersten Mal damit angefangen, sich selbst in den Mittelpunkt des eigenen Lebens zu stellen. Gerade für diese ältere Generation galt ja von klein an das Motto, wer auf sich schaut, ist egoistisch und man soll für andere da sein und sich nützlich machen. Das ist der ideale Nährboden für körperliche und psychische Störungen.“

Die Schutzgärtnerin:
„Mir wurde in der akuten Phase (nach Trennung und Erkennen des komplexen Trauma/ta) von Hypnose abgeraten, aus heutiger Sicht sehe ich da generell die Gefahr innere Muster und Glaubenssätze, mit der nächsten, ich nenne es mal brutal: „Gehirnwäsche“, zu überdecken. Wie einen Zaun überlackieren, statt mal das Holz zu untersuchen. Unterschätze ich da Hypnotherapie?“

Franz Ruppert:
„Ich kenne Hypnosetherapie nur aus der Literatur und vom Hörensagen und kann dazu aus eigener Erfahrung keine Aussage treffen. Grundsätzlich aber gilt für mich, dass Therapien, die nur an den Symptomen ansetzen und nicht auf die dahinter liegenden Ursachen blicken, kontraproduktiv sind. Sie vergrößern auf lange Sicht das Problem und vertiefen die psychischen Spaltungen, die durch Traumata in uns entstehen.“

Die Schutzgärtnerin:
„Auf lange Sicht, da komm ich zum Thema Partnerschaft und gleiches Trauma, zum Beispiel narzisstische Mutter oder beide erlebten einen narzisstischen Vater, nur eben anders kompensiert, ist das die chemische Mischung für toxische Beziehungen (Retraumatisierung) und die verlorene Chance, sein Utopie real zu (er)leben?“

Franz Ruppert:
„Der sogenannte „Narzissmus“ ist in meiner Theorie eine Variante von Trauma-Überlebensstrategie für ein Trauma der Identität. Dahinter steckt die Erfahrung, als Kind von seinen Eltern nicht gewollt zu sein und wenn man schon da ist, dann soll man den Trauma-Überlebensstrategien der Eltern zu Diensten sein. Mit den Verhaltens- und Denkweisen, die als „narzisstisch“ bezeichnet werden, schafft sich jemand eine Pseudo-Identität, weil er nicht im Kontakt mit sich selbst sein kann. Das wäre zu schmerzhaft für ihn. So setzt sich dieses Trauma über Generationen fort.

Eine Hauptüberlebensstrategie für das Trauma der Identität ist auch, sich selbst nur über seine Beziehungen zu definieren. Wenn dann zwei Menschen zusammenfinden, die beide über kein eigenes, gesundes Ich verfügen, und sich wechselseitig über einander zu definieren versuchen (Ich bin deine Frau, du bist mein Mann …), dann geht es rund und deren Kinder werden dann gleich auch noch in diesen Wahnsinn hineingezogen. Wenn traumatisierten Menschen eine Beziehung miteinander eingehen, dann reinszenieren sie fortlaufend ihre Kindheitstraumata und machen sich Liebesillusionen ohne Ende. Wer bei sich ist und weiß, wer er ist und was er will, braucht auch kein „Utopia“. Er lebt in und mit der Realität wie sie ist. Unsere Psyche ist auch dafür geschaffen, die Realität zu erkennen. Nur wenn sie traumatisiert ist, wendet sie sich von der Realität ab, die sie emotional und geistig nicht ertragen kann, und schafft sich ihre eigene Welt in der Phantasie und begibt sich auf Weltflucht.“

Wenn dann zwei Menschen zusammenfinden, die beide über kein eigenes, gesundes Ich verfügen, und sich wechselseitig über einander zu definieren versuchen (Ich bin deine Frau, du bist mein Mann …), dann geht es rund und deren Kinder werden dann gleich auch noch in diesen Wahnsinn hineingezogen.
Franz Ruppert

Die Schutzgärtnerin:
„Ich habe ein paar Fragen von anderen Schutzgärtnern gesammelt.

Erinnerung oder Flashback, was ist der Unterschied.
Also, verarbeite ich ‚es‘ oder verfolgt ‚es‘ mich, woran kann ich es unterscheiden?“

Franz Ruppert:
„Flashback sind plötzlich auftretende Traumafragmente (Gefühle, Bilder, Körpersensationen), die durch eine aktuelle Wahrnehmung ausgelöst werden, z. B. durch ein Geräusch oder einen Geruch. Sie können auch schnell wieder vorbei sein. Wer sich an seine Traumata bewusst erinnern möchte, kann das z. B. durch einen Anliegensatz machen wie „Was habe ich als Säugling gefühlt?“ Diesen Satz habe ich vor Kurzem für mich selbst aufgestellt und habe gespürt, dass ich bis zum Alter von 6 Monaten nach der Geburt dreimal fast gestorben wäre. Einmal schon im Mutterleib, weil ich darin keine Liebe von meiner Mutter spürte, einmal nach der Geburt, weil meine Mutter plötzlich aufhörte, mir Muttermilch zu geben, und dann weil mein Vater mich als Baby schlug, als ich zu lange weinte.“

„ Kann ich eine PTBS selbst heilen, wenn ich keinen geeigneten Therapeuten finde?“

Franz Ruppert:
„Nein, wir können uns nicht selbst aus den Haaren aus einem Sumpf ziehen. Übrigens ist mir der Begriff PTBS viel zu technisch. Meist geht es doch um Entwicklungstraumata und die Tatsache, dass wir von Beginn unseres Lebens an, eine Traumabiografie leben müssen, weil wir nicht gewollt, nicht geliebt und nicht geschützt worden sind. Heilung beginnt für mich schon damit, dass wir die richtigen Worte für das finden, was wirklich geschehen ist, und uns nicht durch diese künstlichen Begriffe blenden lassen, wie sie von der Medizin oder Psychiatrie angeboten werden.“

„Geburt als Trauma kann das einen verfolgen und wie soll ich daran arbeiten?“

Franz Ruppert:
„Sie können auch dazu ein Anliegen formulieren. Ich hatte heute ein Seminar in meiner Praxis, da formulierte ein Teilnehmer den Anliegensatz: Wie war meine Geburt für mich? Es kam heraus, dass er bei der Geburt fast gestorben wäre und reanimiert werden musste. Seine Geburt war auch für seine Mutter eine Gewalterfahrung und es zeigte sich auch, dass er zu diesem Zeitpunkt schon mit einem Schmerz seines Vaters psychisch verstrickt war. Am Ende des Prozesses konnte er sich seinem Anteil, der durch die Geburt traumatisiert worden war, mitfühlend zuwenden. Er konnte seinen bislang unterdrückten Schmerz zulassen. Das hat unter anderem seine Atmung geweitet und vertieft.“

„Welche Therapie ist sinnvoll für Kinder manipulativer/narzisstischer Eltern?“

Franz Ruppert:
„Ich mache diesbezüglich keine Unterschiede. Das wichtigste ist, dass jemand ein eigenes Anliegen formuliert und in den Prozess einsteigt. Ich mache mit den Menschen, mit denen ich arbeite, auch keine Vorgespräche und will auch nichts von ihren Eltern erzählt bekommen. Alles was für das jeweilige Anliegen wichtig ist, taucht während des Prozesses auf. Dadurch werden auch die Personen, die mit den einzelnen Worten des Anliegens in Resonanz gehen, nicht schon vorher auf irgendetwas programmiert. Sie spüren einfach, was in ihnen auftaucht, wenn sie mit dem Wort mitschwingen. Dass passt dann meist 100% für denjenigen, der gerade die Arbeit für sich macht. Und wie schon gesagt, ich halte auch den Begriff „narzisstisch“ für so einen künstlichen Begriff. Es genügt zu wissen, dass die eigenen Eltern traumatisiert sind oder waren.“

Die Schutzgärtnerin:
„Narzisstisch zu künstlich, ein interessanter Gedanke. Mich stört ja auch die Undifferenziertheit zwischen gesund und pathologisch. Zum Verständnis auch für meine Leser: Was genau stört Sie daran? Was wäre denn eine bessere Beschreibung, wenn es um typischen Verhaltensweisen, Taktiken geht?“

Franz Ruppert:
„Ja, ‚narzisstisch‚ kann sowohl im Sinne von ‚gesunder N.‘ oder ‚pathologischer N.‚ gesehen werden.
Wenn ich eine bestimmte Verhaltens- oder Denkweise charakterisiere, z.B. jemand lügt fortlaufend, was tut es dazu, das dann als „narzisstisch“ zu bezeichnen? Das ist nur dem Schein nach eine Erklärung, sondern vielmehr eine Zuschreibung und eine Tautologie = ein weißer Schimmel. „Narzissten“ lügen, also ist ein Lügner ein Narzisst. Mit solchen Gedanken kommt man im Grunde keinen Millimeter weiter. Um mehr zu verstehen, braucht man also keinen neuen Etiketten („Beschreibungen“) für das, was offensichtlich schon bekannt ist (z.B. diese Person lügt beständig), sondern Ursachen und Gründe: warum lügt dieser Mensch.

In meinem Modell von Psychotrauma ist das dann so: Jemand wird zutiefst verletzt und beschämt, weil er von seiner Mutter nicht gewollt ist. Er wird oft auch von seinem Vater geschlagen und gedemütigt. Das sind für ihn nicht aushaltbare psychische Schmerzen: Ich bin nicht gewollt, nicht geliebt und nicht geschützt! Dann wählen manche Menschen, oft sind das Männer, weil sie sich auch auf ihre körperlichen Kräfte stützen können, die Überlebensstrategie: Ich beweise es Euch, dass ich nicht wertlos bin, sondern groß und mächtig! Und wer mich weiterhin klein machen und beschämen will, den mache ich klein und den beschäme ich. So wird aus einem Trauma-Opfer ein Trauma-Täter, der permanent um sich herum die Angst und den Schrecken verbreiten muss, den er in sich selbst trägt. Der notorisch Angst vor Beschämung hat und deshalb die Wirklichkeit nicht akzeptieren kann, wie er selbst ist und daher durch das Beschämen anderer von sich selbst ablenkt. Auch Frauen machen das, z.B. Mütter mit sexuellen Missbrauchserfahrungen in ihrer Kindheit, derer sie sich so total schämen, dass sie niemanden mehr emotional an sich heranlassen können. Auch ihre eigenen Kinder nicht.“

Wenn ich eine bestimmte Verhaltens- oder Denkweise charakterisiere, z.B. jemand lügt fortlaufend, was tut es dazu, das dann als „narzisstisch“ zu bezeichnen? Das ist nur dem Schein nach eine Erklärung, sondern vielmehr eine Zuschreibung und eine Tautologie = ein weißer Schimmel. „Narzissten“ lügen, also ist ein Lügner ein Narzisst. Mit solchen Gedanken kommt man im Grunde keinen Millimeter weiter. Um mehr zu verstehen, braucht man also keinen neuen Etiketten („Beschreibungen“) für das, was offensichtlich schon bekannt ist (z.B. diese Person lügt beständig), sondern Ursachen und Gründe: warum lügt dieser Mensch.
Franz Ruppert

Die Schutzgärtnerin:
„Passend dazu noch folgende Frage.

Können sich Trigger, die nur entfernt aber doch mit dem Trauma zutun haben, Jahre später noch entwickeln und dadurch auch krankhaft werden? (Misophonie z. B.)“

Franz Ruppert:
„Solange ein psychisches Trauma nicht integriert ist, wirkt es im Unterbewussten weiter. Daher kommen wir nicht umhin, uns bewusst und willentlich mit unserer Traumabiografie auseinanderzusetzen. Ein Psychotrauma heilt nicht von selbst.“

Die Schutzgärtnerin:
„Ich danke Ihnen für Ihre Zeit und Einsichten, haben Sie abschließend noch eine persönliche Botschaft für die Leser, des Schutzgartens?“

Franz Ruppert:

„Unsere Psyche ist ein wundervolles Instrument, damit wir uns und die Welt verstehen. Deshalb müssen wir sie hegen und pflegen und sie vor Beschädigungen schützen. Sie verfügt auch über gute Selbstheilungskräfte, wenn wir sie in einen geschützten Raum bringen, in dem sie sich wieder regenerieren kann und von einer Gruppe wohlmeinender Menschen dabei begleitet wird. Wir brauchen uns also gegenseitig und sollten vielmehr kooperieren als konkurrieren. Und wir sollten alles unterlassen, um unsere eigene Psyche und die Psyche anderer Menschen zu traumatisieren, ob als Partner, Eltern, Arbeitgeber oder Politiker.“

https://www.franz-ruppert.de
Ihr seht, das Thema Trauma hält noch viele spannende Fragen und Antworten bereit. Mehr dazu, demnächst hier im Schutzgarten.

Das Interview mit Franz Ruppert führte
Manja Kendler
Spirit/Coach und Schutzgärtnerin

Sie sind das erste Mal hier auf meiner Seite? Bitte nehmen Sie sich die Zeit meinen kurzen Beitrag „Warum Schutzgärtnern? zu lesen.

Ich lade Sie ein neben dem Thema Narzissmus, Narzisstischer Missbrauch und  weitere Gartengespräche und Themen rund um das Bewusstsein, aus meiner Schutzgärtnerinsicht zu erleben und Achtung, da wird dann doch eher geduzt.

Nach DSGVO wird dieser Beitrag unterstützt durch Produktplatzierung (Bildchen links und Vids von Büchern und oder die Ihr kaufen könntet), jedoch nicht durch Werbung finanziert.

Juli 2018

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