Blogparade: Warum ich gegangen bin … Narzisstischer Missbrauch

Jetzt seid Ihr dran, Blogger!

Willkommen bei der ersten Schutzgarten-Blogparade!
Was eine Blogparade ist, wird auf Blogparade.de sehr gut erklärt.

Mein Thema erklärt!

In narzisstischen Beziehungen sind es selten die Leidenden welche, die Kraft aufbringen, diese Beziehung zuerst zu verlassen. Ich bin überzeugt entsprechende Aufklärung (auch in der Gesellschaft) ist eine wichtige Voraussetzung, damit sich das ändert.

Wichtig zu erkennen, dass selbst wenn ein unter narzisstischen Missbrauch leidender Mensch, verlassen wird, er oder sie selbst die Entscheidung treffen muss zu gehen. Unabhängig vom momentanen Beziehungsstand, da toxische Beziehungsebenen dazu neigen, ein ständiges ja/nein/vielleicht Optionsspiel offen zu halten.
Wie hier beschrieben: die narzisstische Beziehung.

Aber auch narzisstische Freundschaften, emotional missbräuchliche Erfahrungen mit Verwandten und aus dem Arbeitsleben fordern mitunter die Entscheidung zu gehen oder ein Warum und ein Wofür. Das und/oder, was sich seitdem geändert hat, darum soll es in dieser Blogparade gehen.

Meine Wünsche zu dieser Blogparade:

Bei sich bleiben.
Beiträge, die bei den Lesern Mut und Einsichten fördern.

Gedichte, Kurzgeschichten, sachliche Beiträge, Kunstwerke, real Erfahrungsberichte oder fiktive Zukunftsvorstellung (falls Ihr noch nicht gegangen seid), ob als Beobachter oder Betroffener.

1. Schreibt auf Eurem Blog, einen Beitrag zum Thema:
Warum ich gegangen bin … (Narzisstischer Missbrauch)
Im Zeitraum vom 17.09.2018 – 31.10.2018.

2. Setzt mir den Link dazu, unter diesen Beitrag als Kommentar.

Ein Link zu diesem Beitrag in Eurem Beitrag, gibt anderen die Info, wie sie auch teilnehmen und was der Hintergrund und Entwicklungsverlauf dieser Blogparade ist.

3. Im November 2018 erscheint dann hier – im Schutzgarten – die Zusammenfassung, mit Links zu Euren Blogs. Und somit (denke ich) auch eine interessante, wegweisende Linksammlung.

Wat bin ich aufgeregt, von Euch zu lesen!

Update : Die Zusammenfassung dieser Blogparade findet Ihr hier!

Die Schutzgärtnerin
Manja Kendler
September 2018

17 Kommentare zu „Blogparade: Warum ich gegangen bin … Narzisstischer Missbrauch

  1. Mein Vater war narzisstisch und so sind einige meiner Geschwister co-abhängig, andere auch narzisstisch. Der Narzissmus in meiner Familie hat mich am Ende wirklich in den Wahnsinn getrieben.

    Ich hatte zum Beispiel beruflich in Japan zu tun. Meine 9 Jahre ältere Schwester ist auch narzisstisch, wie ich jetzt herausfand, Sie lebt in Japan. Also rief ich sie an, dass ich sie besuche. Sie signalisierte mir, dass sie sich freut, wenn ich komme. Denn sie wohnt in Tokio und vermietet auch Wohnungen. Sie signalisierte mir, dass ich erst einmal bei ihr unterkommen kann. Das ist natürlich toll, wenn man in so eine Stadt wie Tokio kommt. Sogar mein damaliger Mentor besuchte sie dann zuvor deshalb.

    Und was ist dann passiert, als es soweit war? Sie hat die Einladung gekippt. Ich habe mich so geärgert und war so irritiert darüber, dass ich dennoch hingefahren bin. Und das war ein Fehler. Meine Schwester hat mich dann so fertig gemacht, mir alles vorgeworfen, auch dass mein Mentor da war. Seitdem erzählt sie überall, ich hätte sie überfallen, ich sei unselbständig, sie hat keine Zeit. Ich wurde mal wieder in Grund und Boden gestampft und mir wieder Schuldgefühle gemacht, was für ein böser Mensch ich sei, auch wegen meiner Kindheit, dass ich eh gar nicht gewollt gewesen wäre. Ich verstand mal wieder die Welt nicht, wurde richtig krank im Anschluss. Ich sei ein totaler Egoist, dass ich nicht ins Hotel gehe in meinem Alter usw. Ich bin jetzt sogar deshalb noch der Narzisst wegen der ganzen Geschichte.

    Ich war so verletzt davon, dass ich im Anschluss lauter Mist gemacht habe bis zur Selbstverletzung.

    Jetzt habe ich hier etwas Tolles gelesen, das hat mir so geholfen: „Sie sind Dir nah und doch unerreichbar, sie bestimmen die Planung und werden versuchen, die Pläne von anderen bis zur letzten Minute aufzuschieben, oder über den Haufen zu schmeißen, denn sie machen den Plan. Ein anderer Plan als der eigene kommt einer Selbstaufgabe gleich. Nicht ihr Leben, ihre Baustelle. Es ist schlichtweg kaum möglich, eine „echte dauerhafte“ Nähe aufzubauen.“

    Ich litt für Jahre unter meiner Familie, ganz besonders unter der Kontaktlosigkeit zu ihnen. Jetzt weiß ich warum. Ich hatte nach dem Besuch, den Besuch zu meiner Familie abgebrochen, aber eher aus Verzweiflung und Ärger. Jetzt habe ich ihn erneut abgebrochen, weil ich das eigentliche Problem erkannt habe.

    Gefällt 1 Person

Kommentar hinzupflanzen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.