Wie Malen, Farben und Kreativität Dein Leben verändern können und auch organisieren.

Maltherapie, Kreativkurse und D-I-Y, seit Jahren boomt die Bastel- und Künstlerbedarfsabteilung.
Dieser Beitrag ist neben der Einladung mit dem Spiel, mit dem Farben auch ein lebensveränderter Erfahrungsbericht und wie ich meine Kalenderhassliebe und absolute Leidenschaft für Notizbücher endlich in den Griff bekam. Vielleicht ist das Bullet-Journal schon längst Eure Routine, vielleicht wäre es etwas für Euch. Mehr dazu im zweiten Teil des Beitrags.

Rückblick.

Zwischen den Abgründen meiner Scherbenhaufen und Splitter nach dem Grand Finale, konnte ich im traumatisierten Zustand weder richtig Atmen (Schnappatmung) noch mich auf etwas konzentrieren. Vor Jahrzehnten probierte ich Farbtherapie aus, nicht das ich davon megaüberzeugt war, mittlerweile bin ich überzeugt das Farben tiefer wirken und viel breiter als wir erfassen können. Farben sind Frequenzen, Trigger und mehr. Gerade nach Trauma ist das Besinnen der Sinne wichtig. Sehen, ist einer davon.
Doch das ist nicht das Thema, ich erinnerte mich, das ich mich schon immer gern phasenweise mit Farben ausdrückte. Mir die Bilder, wie Antworten mit Geheimnissen, die sie aufdecken, wirkten, aber auch ein Regenbogenspiel Glücksgefühle bei mir auslösten. Ich konnte im Überlebensmodus weder meinen Haushalt so recht halten, noch irgendwas neues an Information verarbeiten, geschweige einen Regenbogen schön finden, aber ich konnte, dunkle Farben ineinander Mischen, Muster ausmalen. Dann Mandalas. Später erste Bilder.
Eines meiner ersten, war eine Skizze zum Schutzgarten. Und ich spürte, es tat mir gut etwas belangloses und doch so bedeutsam Vertiefendendes meine Aufmerksamkeit und Kraft zu widmen, denn es war Bewegung. Mittlerweile gibt es Ausmalbücher für Erwachsene, Malen nach Zahlen im Appformat und den besagten Künstlerbedarf für erschwingliche Preise und ich lege Euch ans Herz, gerade wenn man sich selbst noch nicht, oder zu viel oder zu wenig fühlt, es mit Farben auszuprobieren.

Sich das mal von der Seele malen …

Hier geht’s nicht um Meisterwerke, Wettbewerbe oder Können. Es geht nur um Euch selbst. Entspannung. Ohne Wertung. Try and Error. Und wer weiß, vielleicht entwickelt sich daraus etwas Eigenständiges.

Beispiele, was es für fantastische Möglichkeiten gibt.

Doodeln und Zentangeln das Rumkritzeln lässt nicht nur Rückschlüsse zu, man kann das auch Professionieren.

Acrylpainting wunderbare Farbenparadise lassen sich mit dieser Technik zaubern.

Yonipainting. Was megaabgefahrenes und nichts für Menschen, die kein Blut sehen können oder denen ein offener Bezug zu Körperflüssigkeiten fehlt.

Dot Painting. Ich liebe es, ich bin nicht gut darin aber wow, für ruhige geduldige Hände, mehr als Ansichtspunkte und eine Kunstform der Aborigines!

Handlettering der Trend schlecht hin. Einen guten kurzen Crashkurs findet Ihr hier.

Ihr seht, das Internet ist voll mit Ideen oder Ihr lauscht dem besten Ratgeber, was Kunstkreatives angeht. Eurer Fantasie. Lasst Euch von der Jahreszeit inspirieren! Ein Kurs mit Fachmann oder Frau bringt natürlich auch Lebendigkeit und eine vielleicht willkommene Abwechslung für die kälteren Tage, na habt Ihr schon Lust bekommen? Ja und wo schreibst Du das jetzt hin, damit Du später daran denkst? To-do Zettel? In den Kalender? Aber, wo da? Telefon? Wo ist Dein neues Projekt zu Hause?

Diese Fragen, stellt sich nur jemand dem es noch am eigenen Bullet-Journal fehlt.

Die Lösung meiner Kalender- und Organisationsprobleme …

… ist möglicherweise auch eine für Dich.
Ich berichtete hier bereits, über meine Probleme mit Kalendern, das ist vorbei. Die Suche hat ein Ende! Ich bin jetzt mein eigenes Kalenderorganisationstalent. Hust. Okay, jetzt hab ich geflunkert. Talent nein, eher noch blutiger Anfänger und nach Monaten bin ich noch am Rausfinden, was mein perfektes Journal braucht. Habt Ihr eine Vorstellung davon, was das für Spaß machen kann? Neben Farbe und Kalenderplatz habe ich jetzt Stimmungstracker, Ideenpool und Playlist des Monats sowie alle meine Projekte im Überblick plus Platz für all die neuen Eindrücke, Momente, Gedichte, Kritzeleien und das so viel, wie ich es brauche. In (m)einem Buch!

Schon früher beobachtete ich, wie andere ihre Listen planten oder akribisch Kalender füllten, bei mir war eher die Frage: Ist das Kunst oder kann das weg? Ich habe Kalender misshandelt und dann die vielen Notizbücher, für viele Themen und wenn man sucht, es selten gefunden. Jetzt passiert mir das nicht mehr und das Schärfste daran … ich brauch dafür weder Handy noch Internet!

Jetzt kann ich planen, was ich will, wo ich will, wann ich will. Ich kann Übersichten und Realitätschecks erstellen, meine Gedanken festhalten, Ideen und kreativ sein. Und zugegeben ohne das einem, eine Fachfrau erklärt und einem sanft, die vielen Möglichkeiten offenbart, hätte ich im Alleingang dieses Projekt abgebrochen und dann hätte es mein Leben nicht verändert. Ich danke der Autorin Jasmin Ahrensmeier für Ihr Buch:

Gestalte dein Journal mit der Bullet-Methode von Jasmin Arensmeier

Kreativ werden. Ziele verwirklichen und Glück finden.
Erschienen im Südwest Verlag.
ISBN: 978-3-517-09684-1
Erschienen: 05.03.2018
Link zur Verlagsseite

Auch wenn es unzählige Tutorials, weltweit zu entdecken gibt, lädt dieses Buch auf detailliertes Überblickswissen ein und lässt einen nicht verwirrt zurück, wo anzufangen, trotz der vielen Möglichkeiten. Frau Ahrenmeier weiß, worüber sie schreibt und zahlreiche Bilder und Zusatzprotipps lassen die Lust entdecken, sich in die Materie Schritt für Schritt zu vertiefen.
Unter ihrem Blog teaandtwigs.de erhält man weitere wertvolle Tipps dazu und den Themen Lifestyle, Achtsamkeit sowie Design.

Hier ein paar Eindrücke aus meinem Anfängerjournaling.

Na dann lasst der Kreativität ihren Lauf, egal wie es aussieht. Der Flow ist es wert!

Nach DSGVO weise ich darauf hin: Dieser Beitrag wird unterstützt durch Produktplatzierung, jedoch nicht durch Werbung finanziert.

Eure Schutzgärtnerin
Manja Kendler
Oktober 2018

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