Zusammenfassung aller Beiträge zur Blogparade „Warum ich gegangen bin“

Eine Blogparade ist wie eine Vase auf dem Tisch, in die verschiedene Menschen ihre Blumen, Zweige und andere Mitbringsel stecken, jedes mit einer anderen Geschichte. Sie setzen sich an den Tisch und beginnen zu erzählen. Willkommen an meinem Tisch, es erwartet Dich ein schutzgärtnerischer Herbststrauß, den Du so noch nicht gelesen hast, das Ergebnis meines Aufrufs „Narzisstischer Missbrauch – Warum ich gegangen bin …“.

Ein Herbststrauß sollte, laut Blumenstrauß-Profis, den Übergang in die kältere Jahreszeit unterstützen. Eine Mischung aus warmen goldenen Farben und kühleren Tönen. Passender könnte das Thema nicht sein. Ich danke allen Autoren und Blumenüberbringern. Einige Beiträge konnte ich nicht einsehen, oder veröffentlichen. Zum Teil waren die Webseiten nicht sicher oder einsehbar oder zu privat und nach Absprache wurde dann gegen Veröffentlichung entschieden. (Falls Ihr Eure Seiten updatet, bitte Info, an mich!)

Doch nun zum Herbststrauß …

Gehen oder gegangen werden aus toxischen Beziehungen ist wie freiwillig, die Winterruhe zu suchen, die Blätter abzuwerfen, das Gefühl zu Sterben, Nebel im Kopf und jedes dieser Blätter schmerzt.

Zu einfach sich jetzt umzudrehen, der Sucht, der Gewohnheit nachzugeben, statt sich der Angst zu stellen. Welcher Angst eigentlich? Der vorm Unbekannten? Oh ja.

Die Angst vorm Unbekannten – mein Lampenputzergras für Dich.

Ich will Dir meine Erleuchtung dazu, mit in den Herbststrauß stecken.
Warum ich gegangen bin, hatte neben der Würde (nach Grand Finale und …) , der eigenen Gesundheit und Erkennungsprozessen, auch mit der Angst vorm Unbekannten zu tun.

Die ist, und das kannst Du Dir ruhig aufschreiben, ein HOAX!
Sie gibt es nicht!

Also schon, aber das ist die reinste Fantasiewelt und Projektion aus den eigenen Gedanken.
Wer gerade Schwierigkeiten hat, sich das vorzustellen:

Zahnarztangst … poah was lässt die mich Bilder malen? Und dann war es nur eine kleine Füllung, bohren ohne Betäubung, Zahnstein und gut ist. Aber ja, man kennt es auch anders und kommt dann das Schmerzsignal oder das Wort Zahnarzt (mein Triggerfeature) macht es surrrrrrr und all die Negativerfahrungen, wollen sich zu Wort melden. Noch schlimmer wäre es, jemand würde Vorausbeschwören, dass es ganz schlimm wird.

Wenn Du gehst, lernst Du, Dich zu schützen, zu träumen und dem Universum zu vertrauen, sowie auf Deine Gedanken zu achten und ihnen nicht die Zügel überlässt, um wie angestochen durch die Welt zu kämpfen …
Bist Du Überlebende.

Das Unbekannte enthält viele Farben, mehr als eine Einbahnstraße, mit Sackgasse, zu bieten hat. Nimm Dir Zeit und lies hier, wie es anderen gelungen ist ihre Angst zu überwinden und den Herbststrauß zum Thema „Warum ich gegangen bin …-Narzisstischer Missbrauch “ bunt gestalten.

Glatt gelaufen ist auch langweilig – Inkalilien von Phoebe …

heutzutage ist ja Instagram das neue Blog, exotisch und zart erreichte mich diese Inkalilie und berührte mich sehr. Auf neiti.insane schreibt Phoebe anonym sehr klar und lebendig, wie es in ihr und um sie herum aussieht und was Ihr passiert. Unter anderem narzisstischer Missbrauch in ihrer Beziehung. Ungeschönt mit Tiefen und Abgründen, die eben auch das Leben bietet, jedoch bei Influencern gern unter den Bildausschnitt fallen. Dabei bietet auch dieses Leben so viele Farben neben den Grautönen. Ihre Reise plante sich über den Schutzgarten, aber auch hier war Erkenntnis allein, nicht der Weg. Ihre Geschichte  enthält, wie alle Geschichten zum Thema, Trigger und Mutmacher.

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Einer meiner Favoritenblogs hat eine #blogparade gestartet. Hashtag dazu ist #schutzgartenblogparade . Da mich das Thema auch persönlich betrifft, habe ich mich entschlossen, auch einen kleinen Beitrag zu schreiben, den Link zur Schutzgartenseite und dem Post über die Blogparade findet ihr in den Kommentaren. Ich möchte hier auch eine Triggerwarnung aussprechen, es geht um narzisstischen Missbrauch. Warum ich gegangen bin… Meine letzte Beziehung war nicht die erste dieser Art, aber hoffentlich auch wirklich die letzte. Schon lange bevor ich mich endgültig getrennt habe, habe ich gemerkt, da stimmt etwas nicht, nur konnte ich nie benennen, was es war. Es kam auch schon sehr früh zu massiven Eskalationen, Freunde schlugen sich die Hände über dem Kopf zusammen, haben mich leiden sehen. Das war aber leider schon der Punkt, an dem es für mich zu spät war da rauszukommen. “Ich liebe ihn doch.”, “ Er meint das nicht so.”, “Es liegt an mir.”, immer wieder diese Ausreden vor allem mir selbst gegenüber. Gleichzeitig habe ich angefangen mich erst mit dem Thema ‘Emotionaler Missbrauch’ und später mit dem Thema Narzissmus zu beschäftigen. Eines Abends hab ich dann auch den Schutzgartenblog entdeckt und sehr viel darin gelesen. Da fiel es mir wie Schuppen von den Augen, ich habe viel geweint, da sehr viel einfach so treffend war und ich konnte es nicht wahrhaben, da reingeraten zu sein. Währenddessen war ich noch in der Beziehung.. hatte zwar immer wieder Anläufe unternommen, mich zu lösen, doch je mehr ich versuchte mich zu lösen, desto enger zog sich die Schlinge zu. [1]

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Nicht allein – Brombeerzweige von Wolken im Kopf

als würde der Nebel noch um die Ranken ranken, setzt sich die Autorin mit ihrem Beitrag auch für sich selbst ein Zeichen. Eine Nebenwirkung von narzisstischem Missbrauch ist der Nebel im Kopf, die Verwirrtheit und Depression. Darüber berichtet der Blog Wolken im Kopf und über Narzissmus, Psychopathie und wie es ist mit Depression und Missbrauch Erfahrungen zu leben. Ihre Geschichte und warum gehen ein Prozess ist, lest Ihr in ihr in ihrem ungeschönten Bericht.

https://wolkenimkopf.wordpress.com/2018/10/26/warum-ich-gegangen-bin/

Sich selbst eine Familie sein – Frauenmantel von Corinne …

Corinne bloggt im Namen der Buonavita Gesundheitspraxis aus der Schweiz über Gesundheit, Leben, Therapieformen, Massage, Ernährung, Training, Pilates, Naturheilkunde und autogenes Training. Erst kürzlich schrieb sie einen Beitrag über Narzissmus und Folgen und das Feedback ihrer Leser dazu, sowie mein Aufruf, haben sie zu einem wunderbaren Beitrag über narzisstische Familienstrukturen sowie das physische Loslassen auf der eine Seite und das emotionale Loslassen auf der andern, entlockt. Neben vielen Einblicken in die Struktur stellt dieser Beitrag auch eine Frage auf, die mich zu meinem ersten Blogparadenbeitrag inspirierte, danke dafür.

http://buonavitapraxis.blogspot.com/2018/09/blogparade-von-schutzgarten-warum-ich.html

Seelenfutter – Eine indianische Seidenblume von Susanna …

Susanna Belloni ist Coach und Mentor für Selbstständige im spirituellen Bereich und Autorin. Auf ihrem Blog bietet sie Beiträge zu vielerlei Themen unter anderem Narzissmus an und ruft in und mit ihrem Beitrag auf, die Angst zu überwinden, um die Glücksmomente zu entdecken. Es braucht Mut seine Geschichte zu teilen, doch nur so können auch andere vielleicht ihre eigene Situation verstehen. Vor Manipulation ist niemand geschützt. Und manch einem bleibt nichts weiter, als zu flüchten. Einen besonderen Aufruf hält Susanna noch für alle Frauen in ihrem Beitrag bereit. Übrigens, die Raupen des Monarchfalters, lieben die Indianer-Seidenpflanze als Nahrungsmittel. Möge Euch dieser Beitrag nähren und ein riesiges Dankeschön in die Schweiz.

https://susannabelloni.ch/2018/10/30/warum-ich-gegangen-bin/

Über Schmerz und Dankbarkeit – Ein Bonsaikürbis von Monika Celik

Ein Kürbis ist vielseitig verwendbar und seine orange wirkt sich positiv auf die Gesundheit und Heilung aus. Allerdings kann man auch eine furchterregende Fratze einschneiden, leckere Gerichte aus ihm bereiten oder ein Gefäß oder Musikinstrument daraus herstellen. Eine Minivariante davon präsentiert uns die Autorin Monica Celik mit ihrem Beitrag. Neben ihrem Erstwerk zum Thema Narzissmus „Kaltes Herz- Narzisstischen Missbrauch überwinden“, welches  für mächtigen Trommelwirbel sorgt, wird ein weiteres Buch 2019 im Kösel Verlag erscheinen. Ihr Blog bietet viele wertvolle Beiträge, so zeigt sie auf, wie es nach und nach möglich ist, sein eignes Herzfeuer wieder zu spüren und nach außen zu tragen. In ihrem Beitrag finden sich neben eigener Erfahrung und Weisheiten auch eine Zengeschichte, die es in sich hat, für alle die noch mit der Next oder dem Next hadern. Danke Monika für Deinen Input/Output.

https://www.mcscript-office.de/blogparade-warum-ich-gegangen-bin/
Noch mal danke für die Beiträge und an alle Zögerer, dies ist nicht die letzte Blogparade hier im Schutzgarten. Wer denn noch etwas zu diesem Thema nachreichen möchte, gern nehme ich nachträglich Beiträge auf.

Eure Schutzgärtnerin
Manja Kendler
November 2018

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3 Gedanken zu “Zusammenfassung aller Beiträge zur Blogparade „Warum ich gegangen bin“

  1. Danke für die Blogparade und die Zusammenfassung. Diesen schwierigen Themen in die Augen gucken, über die Erfahrungen von anderen zu lesen und selbst einen Bericht zu verfassen, hat mich persönlich einen grossen Schritt vorwärts gebracht.

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