Bist Du bereit, anderen zu helfen?

Neurologen sind sich einig, wir wollen Gutes tun als Mensch, doch wer bewertet dieses gut?
Gut gemeint, gut verkauft, gut gedacht – sind nicht selten inkohärent mit dem Ergebnis.
Ein klassisches Symptom im Opferverhalten ist es, eher anderen als sich selbst helfen zu wollen.
Der pathologische Altruismus definiert dieses Verhalten zum Verdrängungsmechanismus oder Helfersyndrom. Doch was bestimmt die korrekte Grenze? Wie moralisch ist es, jemanden abzusprechen, Hilfe anzubieten? Hier liegen die Themen begraben wie Entwicklungshilfe, Ehrenamt, Gemeinnützigkeit, die stets im großen Zusammenhang mit Kultur, Bildung und Empathievermögen steht. Empathie bedeutet mehr als nur die eine Seite sehen wollen und sich ihr moralisch zu unterwerfen, es beinhaltet alle Perspektiven zu verstehen. Schaf und Wolf und daraus einen Mittelweg zu finden, der Du ahnst es, unweigerlich nicht jedem so schmeckt, wie er aufgetischt wird. Somit kommen neben der Moral unsere Ethik und Werte zutage.

Wer den Rat sucht,versteht ihn nicht.
Wer ihn versteht, braucht ihn nicht.

Es gibt Menschen, die kommen mit einem Gefühl auf die Welt anderen helfen zu wollen, ohne eine genaue Vorstellung wobei und womit. Andere werden berufen, durch gewisse Lebensereignisse und ihre Erfahrungen. Und dem daraus entstandenen Gefühl zurückgeben zu wollen. Selbstloses Verhalten löst Wohlgefühle aus, mindert Stress und ist in unserer Gesellschaft ein Überlebensfaktor. Was nützt es mir, meinen eigenen Garten blühen zu sehen und mich am Überfluss der Ernte zu erfreuen, wenn um mich herum die anderen Gärtner verzweifeln und hungern? Ich fühle mich nicht verantwortlich, doch wenn jemand fragt oder ich spüre, dass ich effektive Lösungen kenne, dann nimmt die Verantwortung bewusst zu. Wenn, empfinde ich es als meine Pflicht, meine freien Ressourcen, anderen zugänglich zu machen oder anzubieten. Ein englischer Garten benötigt jedoch andere Expertise als Steingärten oder Wildgärten.

Die Hilflosigkeit, die Menschen während und nach narzisstischem Missbrauch erfahren, ist ein schweres Los, welches bei vielen den Drang auslöst „anderen helfen zu wollen“. Verständlich, wenn man selbst lange nach Erkenntnissen forschen musste oder von ihnen überrollt wurde.
Laut Babara Withfield und vielen weiteren Experten, ist es auffällig das Opfer noch bevor sie aus der Opferrolle aussteigen und ihre Geschichte verdaut haben, sich bereit fühlen, anderen zu helfen.

Die traurige Wahrheit ist, sie können nur von der Heilungsgeschichte berichten, die sie bis her erlebten. Oft präsentieren sie dann die eigene Leidensgeschichte und hier und da unreflektierte Überheblichkeit.
„Wenn ich das schaffe, dann ihr auch alle!“
„Ich möchte Euch allen Mut machen! Trennt Euch einfach!“

Nicht selten erfolgt dann der öffentliche Zusammenbruch indem sie dann ihre Hilfe zurückfordern. Dabei triggern sie unbewusst andere und setzten sich selbst unter Druck. Kaum ein Coach, Berater, Psychologe, Therapeut ist dazu verdammt, stetig erhaben über den Dingen zu stehen und alles zu wissen. Wissen und Selbstfürsorge schützt nicht allein vor Missbrauch oder Trauma.
Viele erleben, gerade in dieser Phase erneuten Violation. So gibt es in der Selbsthilfeszene bereits unschöne öffentlich ausgetragenen Fälle. Ein Quell von Drohungen und rechtlichen Tabuzonenbrüchen.

Sich selbst und sein Privatleben zu schützen ist ratsam.

Auch ich habe Downs, erlebe Rückschläge und finde unentdeckte Muster an mir, die ihre Aufmerksamkeit fordern. Genauso stoße ich auf Themengebiete, wo ich sag: Du da kenne ich mich nicht aus! Dann will ich mich selbst erst mal informieren und auf andere Unterstützer und auf ihre Quellen hinweisen.

Die Krux ist: Mit dem Erleben des narzisstischen Missbrauchs, bekommt man ein unheimliches Fakten-Upload, was weiteren Wissensbedarf mit sich bringt. Vielleicht hast Du bereits festgestellt, dass Du jetzt mehr Hintergrundwissen hast als zuvor, was Deine eigene Geschichte betrifft. Du hast genug anderer Geschichten gelesen, um sicher zu wissen, was Phase ist? Diese ungefilterten Wahrheiten passen sich in Gruppen an, die Wirklichkeit dahinter ist nicht selten eine narzisstische Filterblase, die der Gruppennarzissmus gnadenlos aufbauscht.
Der Fokus liegt dann darauf, sich gegenseitig zu retten und „ganz“ zu werden. Ist gut gemeint, jedoch birgt dieser Weg Gefahren. Einige „Helfer“ kommen in die Bredouille ihr Privatleben zu vernachlässigen oder mit der Verantwortung überfordert zu sein. Daraus ergeben sich unschöne Übergriffe, bei sich selbst und auch gegenüber denen, denen man ursprünglich helfen wollte.

Die Arbeit mit, sowie die Hilfe für traumatisierten Seelen benötigt Feingefühl, Resilienz, Geduld und einen bewussten Umgang mit Energien. Etwas was ich nun wiederholt beobachte, sind Menschen, die ein erstes Hoch empfinden und sich kopfüber in die Unterstützung und Beratung weiterer Opfer stürzen. Sich selbst 10 Schritte weiter abverlangen und damit andere Betroffene und auch nicht Betroffene forcieren. „Es liegt ja nur an Deinem Selbstwert, Selbstliebe …. daran musste jetzt arbeiten!“

Sich selbst zum Narzissmus- oder Heilungsexperten qualifizieren ohne den Hintergrund ausgiebig zu beleuchten, ohne sich ein breites Wissen anzueignen und lediglich, aus der eigenen Filterblasen und der anderen „Opfer“ ihre Schlüsse ziehen, ist mehr als ein nach außenverlagerter Therapieersatz zu verstehen. Die Folge: „Aufklärerische Berichte, Videos, Bücher die vor allem die Reproduktion der eigenen Geschichte und (Un-)Wissen bedeuten. Fahrlässigkeit und Burn-out.
Aus einem kurzzeitigen Überfluss kristallisiert sich Mangel, statt Freude.

Nicht nur das Mindset aufbauen – Grenzen der Hilfe

Bist Du noch in Verhandlungen verstrickt? Darauf aus, deine Narzissmus-Story detailliert mit anderen zu teilen? Noch am Anfang Deines Wissens über Taktiken und Abläufen? Oder noch nicht zurück in Deiner Kraft? Dann ist es nicht an der Zeit, anderen zu helfen, dann ist es notwendig, vorerst Dir selbst zu helfen und Hilfe in Anspruch zu nehmen. Deine Aufgabe ist es: Dich zu schützen.
Es existieren erkennbare Unterschiede in den Angeboten zur Hilfe von ehemals Betroffenen. Es gibt die, die psychologische Hilfe in Anspruch genommen haben und nutzen konnten/können und sich mit Beratung und Seelsorge und verschiedenen Methoden auseinandergesetzt haben und jenen, die die Reise über die praktizierte Hilfe für andere antreten ohne Aufarbeitung oder in dem sie ihre Therapie, auf andere anwenden oder in die Selbsthilfegruppe verlegen.
Letztere werden es schwer haben authentisch und positiv verstärkend dauerhaft wirksam zu sein, aber unschlagbar darin Echokammern und Fankreise zu produzieren.
Das Prinzip von Selbsthilfe ist es, dass sich Betroffene untereinander unterstützen, doch was wäre die Suchtberatung, von einem Süchtigen geleitet oder jemand der gerade so auf Entzug ist? Doppelmoral? Fahrlässig? Ein Versuch?

Rauszuhören was der Gegenüber braucht, will und was er bereit ist zu verstehen, beinhaltet sich für den Moment raus zu nehmen. Abstand zur eigenen Geschichte. Es benötigt Menschenkenntnis und Selbstlosigkeit. Die Frage ist hier: Dient es zur Ablenkung oder ist das ein höheres Bewusstsein in seiner Natur. Realitätschecks sind in diesem Feld notwendig, Selbstfürsorge und Achtsamkeit.
Viele beenden ihre Heilungsprozess mit Hilfe und merken nicht wie ihre Bindung zu den Betroffenen zum Energieräuber wird. Einige haben dann mit einem schlechten Gewissen zu kämpfen, das Gefühl Bindungen zu verlieren oder ihrer Verantwortung nicht nach zu kommen. Es ist okay, hör auf Dein Bauchgefühl, wann es Zeit wird sich anderen Dingen zu widmen. Unterstützung braucht es an den verschiedensten Orten. So heftig wie es sich anhört, sobald es mehr Energie kostet, als es Freude bereitet, ist es eine belastende Aktivität.

Aus meiner beruflichen Sicht:

Auszeiten. Auch ich nehme mich privat zwischendurch raus. Ich benötige Zeit, nichts zu tun, um meinen Output bewusst zu halten, Energien zu haushalten. Ob ich die Kraft für ehrenamtliche Beratung habe, entscheidet neben der Nachfrage, auch meine Verfassung sowie eine Vorsicht vor Überidentifikation mit dieser Aufgabe.
Ich frage mich selbst: Bin ich heute bereit, anderen zu helfen und wieviel Energie habe ich dafür.

Meine Entwicklung ging und geht schrittweise. Ich bin froh, dass mein Leben mir die Zeit und Freiräume dafür zur Verfügung stellt, meiner Berufung zu folgen und dafür zu brennen ohne mich zu verbrennen. Beratungsgespräche dauern im Durchschnitt 1 ½ Stunden, ich lege meine Termine so, jedem Klienten, meine volle Aufmerksamkeit zu geben, das gelingt nicht mit drei Fällen am Tag. Geht es darum in kurzer Zeit, möglichst alle Aspekte zu erfassen, die für den Menschen aktuell sind, ist es mir wichtig, dem ganzen einen geschützten Rahmen zu bieten. Das braucht Vorbereitung, Nachbereitungszeit und ist aus meiner Sicht neben dem Schutzgarten, als allgemeinen Ratgeber, die effektivste Methode meiner Unterstützungsmöglichkeiten.

Viele Helfer kündigen laut Unterstützung an und waren im nächsten Moment von der Bildfläche verschwunden. Dafür kann es mehrere Gründe geben. Einige dieser Menschen erfuhren dabei eine Retraumatisierung durch ihre zu früh angebotene Hilfe. Denn über Missbrauch öffentlich zu sprechen, zieht Gegenwehr mit sich und darf die eigenen Grenzen nicht außer Acht lassen. Einige setzten sich dem Druck beharrlich weiter aus und werden so, zu tickenden Zeitbomben bis sie die Kraft oder das Interesse verlieren.

Fazit

Willst Du anderen helfen, lerne es, gesunde Grenzen aufzubauen sowie das Know-how und wachse damit.
Wir brauchen dringend Menschen die unterstützen und helfen wollen, die das was sie bekommen haben  weitergeben im Rahmen ihrer Möglichkeiten. Da wo der Überfluss herrscht. Jede Selbsthilfegruppe, jedes Ehrenamt, jegliche benötigte Zuwendung sind kleine Felsen in der Brandung, doch wenn Dein Fels scharf und kantig ist, oder der Rücken eines unbearbeiteten Monsters, ist er möglicherweise eine Gefahr.

Die Heilung von Missbrauch, ist ein langsamer Weg, den niemand für einen gehen kann. Erholung ist ein lebenslanger Prozess. Menschen auf diesem Weg sind häufig mit Rettern konfrontiert die einen überreden wollen ins Boot zu springen und dabei mehr als Wellen verursachen. Was Betroffene benötigen, ist ein Anker, der in sich ruht in Sichtweite.

Es gibt viele Möglichkeiten, wo man zurückgeben kann, es sollte für Dich möglichst triggerfrei sein und Freude bereiten.  (Trigger lassen sich  beim Thema narzisstischer Missbrauch kaum vermeiden, also ist es wichtig zu lernen wie man mit Triggern umgeht.) Deine Privatsphäre sollte gewahrt bleiben.
‚Gesehen und Gehört werden Wollen‘, ist kein guter Berater, in diesem Themenbereich.

Viele erkennen, dass sie nach ihrer Heilung lieber neue Themen entdecken. Dass sie sich nicht mehr jeden Tag erinnern wollen und keine Abgrenzung diesbezüglich gelingt. Das ist okay, das meinte ich eingangs mit, ich denke, es gibt Menschen, die sind dazu berufen und haben die Voraussetzungen, andere nutzen es, als Ablenkung oder zur Verarbeitung. Anderen dient es zur Maskerade und zum Eigenschutz. Wer Autorität und Machtgefühl sucht, findet in der Selbsthilfeszene traumatisierter Menschen sehr schnell Anhänger und Fankreise. Die Verantwortung und Vorbildfunktion schieben so einige galant beiseite. Genauso, wie die eigene Heilung.
Auch das ist, wenn man sie erfährt, eine wichtige Erfahrung.

Ist es gut jemand retten zu wollen, wenn man gleichzeitig andere damit in Gefahr bringen kann?

Ich mag das nicht allgemeingültig beantworten, ich ziehe meine Schlüsse, aus meiner Erfahrung und der meiner Lehrer, wie Meredith Miller, Kim Saeed, Bree Bonchay, Sam Vaknin, Ross Rosenberg, Alice Miller, Peter Levine, Babara Withfield, Pete Walker, Karyl McBride, Susan Forward, Rhonda Freeman, Sandra L. Brown, Rick Hanson, Franz Ruppert, Dami Charf, Hans-Jochaim Maaz, Rumi, Kant und viele weitere und das zeigt mir: Anderen zu helfen ohne Erfahrung und Überfluss, behindert tatsächlich oft konstruktive Hilfe.
Ohne ein gesundes Selbstwertgefühl und mit der Erwartung an Dankbarkeit und Effektivität bringt die Hilfe Überforderung, Übergriffigkeit, begünstigt Missbrauch mit dem Missbrauch und bildet Filterblasen, in der die ursprünglich angedachte Hilfe unter den Tisch fällt.
Wer den Schutzgarten und meine Arbeit unterstützen möchte, findet hier Vorschläge.
Ich bedanke mich bei allen Helfern und Menschen die ihren Überfluss teilen.

Ich bedanke mich bei all meinen Klienten, Lesern und Betroffenen, bei denen ich helfen konnte sich selbst zu helfen. Ich bedanke mich beim Universum mir die Wege dahin zu ebenen und mir selbst … sie zu gehen.

Was habt ihr für Erfahrung und Gedanken dazu?

Der Narzissmus des Altruismus
Aufklären, aber wie?
So funktioniert doch keine Beziehung
Warum Austausch wichtig ist.
Heilungswege nach narzisstischem Missbrauch

Die Schutzgärtnerin
Manja Kendler
Spirit/Coach/Berater

Juli 2019

Ich biete weder Diagnosen noch Therapie, doch unterstütze auf Anfrage individuell Narzissmus und narzisstischen Missbrauch zu erkennen, zu verstehen sowie beim Ausbau Deines Schutzgartens, der Suche nach Deinem Weg und der Antwort auf die Frage:
Warum ich? Schreib mir eine unverbindliche kurze Mail für einen Überblick meiner Beratungs- und Coaching Optionen.

10 Kommentare zu „Bist Du bereit, anderen zu helfen?

  1. Liebe Manja,

    Dankeschön für diesen wunderbaren Artikel und meinen allergrößten Respekt für Deine Fähigkeiten der Abgrenzung!

    Wie Du es in einem Deiner vorherigen Artikel auch schon einmal erwähnt hast – möchte ich mich denn tatsächlich nach mühseligst beschrittenem Heilungsprozeß überhaupt ewig weiter mit dem Thema Narzissmus beschäftigen? In meinem Fall, nach Jahrzehnten der Aufarbeitung komplexer chronischer PTSD, „scheinbarer“ Heilung, 10 Jahre narzisstische Beziehungen, erneuter PTSD, erneut Jahre im Heilungsprozeß, der mich ganz klar bis ans Ende meines Lebens begleiten wird – also ich hab‘ eigentlich echt genug!

    Helfen, ja, in meinem künstlerischen Bereich, dort hat es mich noch einmal sehr bestärkt, noch einmal ganz klar gemacht, wie hilfreich Kunst & Gestaltung bei der Aufarbeitung, Reflexion und Heilungsunterstützung von PTSD sein kann. Das wußte ich schon vorher, aber nun ist es noch so viel klarer geworden. Auch um die gewonnene emotionale Stabilität zu halten.

    Andererseits habe ich aber auch Angst vor dem „zu viel Vergessen“. Was, wenn man irgendwann vor lauter „Wohlgefühl“ wieder so viel schmerzvolles vergisst, und vor lauter Euphorie wieder Warnsignale übersieht, wieder beginnt, die selben Fehler zu machen? So empfinde ich das.

    Paßiert mir das vielleicht nicht, wenn ich quasi gezwungen bin, mich mit dem Thema ständig weiter zu beschäftigen? Wie empfindest Du das persönlich ❤️? Wie ist das bei Dir? Magst Du darüber berichten?

    Ganz herzliche Grüße 🌻💁🏻‍♀️,

    Nicole

    Gefällt 1 Person

    1. Für mich ist wichtig wie ich damit umgehe, wenn es erneut passiert. Mich interessiert nach wie vor die Forschung zu Narzissmus, davon mein Wohlgefühl als Gefahr zu deuten halte ich Abstand. Reflexion hilft mir dabei. Andersrum denke ich ja auch, das Wissen über Narzissmus ist eine rote Pille. Wer die Matrix verstanden hat, sieht sie auch.

      Mit dem eigenen Schutzgarten hat man ein natürliches Warnsystem. Und wenn die Manipulation zu gut war, oder die PTBS zuschlägt, die Wege sich selbst zu regulieren und zu schützen.

      Ich habe das große Glück bis her nur wenige Ausnahmefälle gehabt zu haben die triggern. Ich weiß für mich es gibt auch da Grenzen und es kann der Tag kommen wo ich sag, ich schaff es nicht mehr mich dem Thema zu nähern, dann ist es so. Nach großen Katastrophen und belastenden Situationen werden auch Seelsorger angehalten aufzuhören.

      Achtsamkeit und immer wieder reinspüren ob die Kraft und Energie positiv ist. Das ist mein Umgang damit.

      Herzliche Grüße zurück.

      Gefällt mir

  2. Liebe Manja,
    vielen Dank für deine klugen Gedanken. Jede Zeile spricht mich an und klärt auf, was ich tunlichst vermeiden darf. Ich lerne noch immer und heilen schreibst du, werde ich für den Rest meiner Tage üben.
    Mir gefällt die Vorstellung vom „Anker in Sichtweite“ sehr. Im Augenblick bin ich das jeden Tag für mich selbst. Die Zeit der Beschädigungen ist leider noch nicht vorbei, solange der Ex-Partner hier unangemeldet auftaucht und mir Angst machen möchte. Es gelingt ihm kaum noch.
    „Ich verleihe mir jeden Tag eine Tapferkeitsmedaille“ im Geiste und halte stand.
    Ich bin gelassener geworden und liebe mein neues verbeultes ICH von ganzem Herzen. Ich lache wieder öfter 😉
    Danke, dass ich auch heute „Zaungast“ an deinem Garten sein durfte. Es gibt immer wieder viel Wertvolles zu entdecken.
    Herzliche Grüße Ramona

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      1. DANKE, liebe Manja,
        deine Zeilen bedeuten mir viel !
        Ich habe beim „Weissen Ring“ geblättert. Danke auch für den Hinweis !
        Meine Wahrnehmung ist, dass in den neuen Bundesländern zu wenige Beratungspunkte entstehen, Fäden zusammenlaufen.
        Du wirst dich vielleicht erinnern, dass meine zweite große Baustelle Mobbing-Bossing ist. Du hattest geholfen mit einem Hinweis auf facebook.
        Hinter mir liegt auch in dieser Hinsicht nicht nur ein sehr schweres Jahr. 🙂
        Ich kämpfe noch immer um meinen Arbeitsplatz als Lehrerin und versuche in diesem Zusammenhang, die Aufmerksamkeit zu Mobbing in der Arbeitswelt in meinem Heimatland Thüringen weiter nach vorn zu bringen.
        Drück mir die Daumen, liebe Manja;)
        Herzliche Grüße
        Ramona

        Gefällt 1 Person

  3. Liebe Manja,

    vielen Dank für diesen wichtigen, einfühlsamen und persönlichen Artikel!

    Auf Deiner Seite habe ich schon oft Hilfe und Trost gefunden für private und berufliche Sachen – dickes fettes DANKESCHÖN!!!

    LG, J.

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