Die (göttliche) maskuline Energie und Du

Schon lange gehe ich mit diesem Thema schwanger 😉 .
Es brauchte Zeit, denn mir fehlte noch Erkenntnis und Erfahrung.
Dieser Beitrag beschäftigt sich mit Männlichkeit und männlichen Energien in jedem von uns.
Und ja wir bewegen uns hier außerhalb wissenschaftlicher, greifbarer Erklärungen. Obwohl, wer sich mit Neurowissenschaft und Resonanzräumen beschäftigt, wird auch hier Erklärungen finden.

Es ist schon ein Zeichen unserer Zeit, das Männlichkeit mit Muskeln, Bärten, Stärken oder machohaften Verhalten, Macht oder Dominanz tendenziell belegt wird. Doch fragt man nach … dann zeigen sich tiefe Bewusstseins- und Wissenslücken.

Was genau beinhaltet die maskuline göttliche Energie tatsächlich?

Ähnlich wie bei der femininen Energie trägt auch das Maskuline eine eigene Signatur.
Auch hier möchte ich Dich zu dem Experiment einladen folgende Begriffe auf Dich wirken zu lassen und zu erfühlen, was davon in Dir schwingt. Was nimmst Du an? Was stößt Dich ab?

Sonne, Licht, Freiheit, Mars, geben, logisch, linear, Strukturiertheit, beschützend, fokussiert, zielorientiert, logisch, Intellekt, Ausrichtung, Aktion, Bewegung, Verantwortung, Vaterschaft, Stabilität, Selbstbewusstsein, Disziplin, Unabhängigkeit, Feuer, schnell, Härte, bewusst, direkt, Ermutigung, physische Präsenz, zentriert, Starrheit, Absicht, Stärke, auf den Punkt, große Dinge klein machen wollen, Unterstützung und Transformation.

Yin und Yang in uns …

Zuviel der maskulinen Energie trennt den Kopf vom Herz.
Dann werden Gefühle überhört, Egoismus aktiv, wird vorgedrungen und geprescht, kontrolliert und bestimmt. Es ist das Burn-out, Hierarchiedenken, das ständige in Bewegung und beschäftigt sein und Sex ohne Liebe.
Und das trennt uns von einem Miteinander, saugt Energie.
Yin (weiblich, passiv) und Yang (männlich, aktiv) Energien finden sich in jedem von uns.
Es ist erneut unserer Wahrnehmung und eine Bewusstseinsfrage, wie wir uns davon entweder beherrschen lassen oder diese Energien positiv einsetzen und damit arbeiten.

Was maskuline Energie mit narzisstischem Missbrauch zu tun hat …

Opfer des Missbrauchs werden mit geballt negativer, maskuliner Energie überschwemmt.
Es spielt mit femininen Energien und okkupiert sie, wird sie einfrieren oder zum Verwundungspunkt machen. Es fördert negative feminine Attribute und schürt das Chaos.

Selbst der Feminismus ist durchtränkt mit starken, maskulinen Energien.

Der Befreiungskampf, aus toxischer Beziehung, ist ein Spiel der gegenseitigen maskulinen Energie.

Während Männer ihre Manneskraft gefühlt einbüßen den Kampf nicht zu gewinnen, sind Frauen damit konfrontiert sich selbst den Mann stehen.

Die passive weibliche, nährende Energie wird zur Negativerfahrung schlecht hin.

Der Zugang zum Gefühl abgekapselt.

Und jetzt?

Vorübergehend ist dies aus meiner Sicht tatsächlich der Weg. Es ist notwendig, zu gegebener Zeit diese Energien wieder loszulassen und in ein Gleichgewicht zu kommen. Das Maskuline und Feminine neu zu definieren.

Der verletzte Mann in seine Urkraft, Selbstvertrauen, Stärke und dem Gebenwollen.
Die Frau zurück zur Weichheit, ins Gefühl und die Empfänglichkeit für das Maskuline.
Wenn ein Mann seine feminine Seite außer Acht lässt, wird er kaum bindungsfähig sein, denn eine feste Beziehung spricht erst mal gegen das männliche Prinzip und dessen Freiheits- und Tatendrang.

Erst wenn der feminine Anteil neben dem maskulinen aktiv und in Balance ist, kann eine Bindung entstehen.

Eine einfache, starke Meditationsübung ins Gleichgewicht zu kommen, ist die:
Nadi Shodhana.

Andere Möglichkeiten, der weiblichen Energie, Raum zu geben:
Entschleunigung, nirgendwo sein müssen, Kreativität,
entspannen, empfänglich und im Flow sein.

Ich rate auch dazu wieder in Kontakt mit dem eigenen Körper zukommen und durch Massagen, die Blockaden aufzulösen. Körperorientierte Traumarbeit kann hier Wunder bewirken.

Es geht um innere Balance. Deine Ureigene, da wo Du Dich wohlfühlst, egal welche Anteile in Dir stärker wirken, und ja das ist genderunabhängig.

sexuelles Biologie-Tacheles

Ein stark maskuliner Mensch zieht automatisch starke feminine Anteile an. Das kann sich wunderbar ergänzen, in gesunden Beziehungen.

Unterdrückte Energien unterdrücken.

Dominanz, Macht, Machogehabe, der Klub der Männer … Das ungefragte Eindringen, all das sind für Frauen seit Jahrtausenden eine Herausforderung. Die brutale Wahrheit ist, dass Frauen praktisch gesehen, Männer nicht mehr brauchen und doch ist bei all dem maskulinen Unabhängigkeitsstreben vergessen, dass Frau so nicht in ihre Balance kommen kann.

Eine Mutter ist so gut, wie der Vater ihr den Rücken stärkt, sie unterstützt. Männer sind mächtig, weil sie Frauen der Energien beraubt haben und ironischerweise sich auch selbst davon abgeschnitten haben.

Einige Frauen haben eigenwillige Arten entwickelt, die Fürsorge und den Beschützerinstinkt einzufordern oder komplett abzulehnen, fern jeglicher Eigenverantwortung auf Triebe reduziert.

Männer wiederum verweichlichen, vernichten oder übertreiben maskuline Konzepte, um zu verdrängen, dass sie nicht mehr primär gebraucht werden. Sie lehnen es förmlich ab, ihren göttlichen maskulinen Energien Raum zu geben. Sie haben selbst ein falsches Männerbild aufgebaut.

Horizontal betrachtet:

Der Mann, der mit seinem Körper aktiv eindringt, die Frau die passiv empfängt und aufnimmt.
Energetisch führt es zu massiven Energieverlusten, wenn Sex ohne Herz-Gefühl und Bewusstsein dieser Resonanzräume stattfindet. So kann das emotional, geistig und körperlich Schaden.

Mit Bewusstsein und Gefühl (füreinander) liegt in der Vereinigung und den Möglichkeiten ein unerschöpfliches Feld der Heilung und Potenzial.

Tantra, Slow Sex, Soul Sex sind hier nur einige Beispiele, die Spiritualität (der schönsten Nebensache der Welt), zu entdecken und aus ihr ein unerschöpfliches Energiepotenzial zu entwickeln. Das Ziel wäre, sich selbst sowie die eigenen Bedürfnisse näher kennenzulernen und eine lebendige gesunde Partnerschaft zu leben. Sich fallen lassen heißt, die Balance in sich zu finden zwischen diesen Energien.

Heißes Eisen, ich weiß!
Lasst es fließen!

Die Schutzgärtnerin
Manja Kendler
Spirit/Coach/Berater
September 2019

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