Sexueller Kindesmissbrauch und pädophile Neigung– Anzeichen bei Tätern und Betroffenen

Für diesen Beitrag ist es wichtig, zwischen Pädokriminalität (Kindesmissbrauch) und Pädophilie (die partnerschaftliche und sexuelle Neigung zu Menschen, die noch nicht in der Pubertät stehen), unterscheiden zu können. Dazu mehr : „Sexueller Missbrauch an Kindern – warum Handeln und Kenntnis wichtig sind.“

Letzteres bedingt einer durchaus behandelbaren Störung die 10-20 % der erwachsenen Bevölkerung mit sich trägt. Betroffene haben meist das Bedürfnis die Kontrolle über ihr Verhalten zu behalten und sind dementsprechend auf Hilfe angewiesen und therapierbar. Bei den Tätern verschwimmt die Tatschwere zwischen Konsum und Aktivität/Ausführung. Rechtlich ist der Besitz, das Verbreiten und Erzeugen von Kinderpornografie strafbar. Doch wie ist es, wenn Du durch Zufall auf solche Quellen stößt?

Ich beschrieb bereits im Beitrag über die Anzeichen bei Kindern, das es auch da heikel ist, sich nicht mit unter Verdacht zu stellen, doch es ist möglich, dies Polizeidienststellen zu melden.
Da ein Großteil der Taten im familiären Umkreis stattfinden, ist es ratsam, auf folgende Kriterien zu achten. Wenn Verdacht besteht und Nähe zu der Person, wäre das wertfreie Ansprechen der Thematik sinnstiftend. „Du ich habe mitbekommen, Du scheinst besonders bei jüngeren Menschen angeregt zu reagieren, ist Dir das auch schon aufgefallen?“ Und dann wäre es wichtig darauf hinzuweisen, dass eben ein gar nicht so kleiner Teil der Bevölkerung dazu neigt und es wunderbare Behandlungsmethoden gibt, daran zu arbeiten, eben kein Täter zu werden bis hin zur Auflösung einer solchen Neigung.
Anders, wenn der Verdacht der Tat vorliegt, dann wäre es notwendig, dies zu melden!
Die folgenden Kriterien beinhalten Trigger, ich bitte Dich um achtsamen Umgang mit Dir selbst, beim Lesen. Sie sind im Einzelnen keine Beweise, jedoch in der Summe, mehr als auffällig und alarmierend.

Innerhalb von Beziehungen:
– ignoriert und übertritt persönliche Grenzen
– ist oft ein spezieller Kinderfreund
– verbringt die meiste Zeit mit Kindern
– motiviert Kinder zur Verschwiegenheit und Geheimnissen

Sexuell:
– aggressive sexualisierte Sprache
– macht sich lustig über kindliche Körperteile,
– spricht mit Kindern über sexuelle Aktivitäten
– macht Anmerken dazu, wie sexy das Kind ist
– häufiges Masturbieren
– sexuelle Fantasien mit Kindern
– Kinderpornografie in der Suchmaschine
– fragt Erwachsene sich wie Kinder zu kleiden oder/und zu benehmen

personenbezogen auf Verantwortung
– hat bereits falsche Entscheidungen getroffen
– Alkohol und Drogenmissbrauch
– rechtfertigendes Verhalten, verteidigt schwache Wahl und Entscheidungen
– minimalisiert Verletzungen und Taten bei Konfrontation
– verneint eine Gefahr

PDF zum Thema „Missbrauch verhindern“ von der Polizeiberatung
Hilfestellenübersicht der Bundesregierung Deutschland
kein-täter-werden.de
Pedo.help
stopitnow.org

Die Schutzgärtnerin
Manja Kendler
Spirit/Coach/Berater
Juli 2020
Eine Übersicht meiner Beratungsmöglichkeiten und Coaching Angebote
findest Du unter: manjakendler.de

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