Vermeide diesen Gaggimist in Deinem Schutzgarten – nach narzisstischem Missbrauch!

Freundlichst formuliert ist einiges, was wir Menschen sagen, machen und denken Kacke-Mist. Als Sachse sage ich dazu: Gaggimist. Und Gaggimist ist oft Dünger für noch mehr davon. Es wirkt tief und düster. Heute möchte ich Euch 11 Beispiele mit an die Hand geben, wie und was man ja früher oder später meiden darf, nach narzisstischem Missbrauch.

1. Verteidigen

Es gibt mehr als (D)eine Wahrheit. Deine vor narzisstischen Menschen zu verteidigen ist richtiger Gaggimist bis gefährlich, und am Ende bröckelt es auf Deiner Seite, denn Du kannst genauso gut auch mit dem Kopf gegen eine Wand schlagen. Da geht die gesunde Abgrenzung los und das ist etwas, was Du ganz aktiv für Dich tun kannst und gleichzeitig Deine Wahrheit schützt. Ist etwas paradox, doch vielleicht magst Du es mal ausprobieren?

2. Es persönlich nehmen

Du fragst Dich, warum man gerade Dir so was antut, oder womit Du das verdient hast?
Das ist einerseits eine wichtige Frage – Was macht Dich zum perfekten Match?
Und da lauern auch wesentliche Antworten, doch diese Antworten auszublenden und weiter in der Opferrolle verharren. Genau das ist Gaggimist!

3. Kein-Kontakt aber, …

Weiter die Social-Media-Profile oder Blockier-Status checken sowie Verbindlichkeiten aufrechterhalten, ist „Kontakt“ oder eventuell bereits Stalking (über ein halbes Jahr nach Trennung). Du spielst weiter Risiko, glaubst Deinen Erfahrungen nicht. Du gaslightest Dich selbst. Frag Dich, die wievielte Ausrede war das jetzt, erneut Kontakt zu haben? Narzisstische Gewalt hört nicht irgendwann auf, auch gewöhnt man sich nicht daran. Abspaltung von sich selbst ist nur eine der möglichen Folgen und das ist zwar ein natürlicher Überlebensreflex, jedoch auch Gaggimist. Kein-Kontakt!

4. aggressiv, entwertend – impulsiv Reaktionen

Ich verstehe, wenn Du verletzt bist. Fehlende Selbstregulation ist ein toxischer Kreislauf.
Womöglich kommt gerade bei Dir auch vieles viel intensiver an und wird extremer bewertet? Im Überlebensmodus neigt man dazu. Es ist sehr schwierig, das als Außenstehender zu verstehen und darauf einzugehen, denn im Grunde kann keiner Deine Bedürfnisse dahinter erkennen und verhältst Dich angriffslustig toxisch durch Deine Reaktion. Das ist dann Gaggimist. Lerne es, Dich abzugrenzen, reflektiere Deine Emotion, lern Selbstregulation und Deine Bedürfnisse gewaltfrei zu kommunizieren.

5. Kein Kontakt mit Kind geht nicht!

Doch es ist möglich, nennt sich Minimalkontakt, zwei Erziehungsstile und nur Elternebene – privat ist privat. Alles andere ist mit narzisstischen Expartner und jetzt alle: Gaggimist!

6. Jeder soll wissen, wer und wie sie oder er ist!

Der Fokus liegt hier klar auf dem Narzissten/der Narzisstin. Du drehst dich also weiter im Orbit des narzisstischen Menschen? Diesmal als offizieller Staatsfeind und Profiler. Herzlichen Glückwunsch zur weiteren Runde im „Ich das Opfer – er/sie der Täter – Spiel“!

Ja ich kann das verstehen. Ich hatte das auch, dennoch, das Privatleben der anderen und meins, sowie die Gewalterfahrung, teile ich mit Menschen, die die Profession haben darauf einzugehen und engen Vertrauten. Wer seine Opfergeschichte noch erzählen will, steht am Anfang der Reise oder manifestiert. Was anfangs, ein natürlicher Reflex ist, darf sich auch wieder neutralisieren und Abstand nehmen, sonst ist es Gaggimist.

7. Jede Woche Narzissmus-Blogs und Coaching bei XY

Und Du kommst nicht für Dich weiter?
Auch hier entstehen Abhängigkeit und womöglich Re-Traumatisierung. Verstehe, narzisstischer Missbrauch hat Auswirkungen aufs Gehirn. Ruhe und Abstand vom Thema ist ab einem gewissen Zeitpunkt notwendig. Auch ist die Gefahr der falschen Erinnerung sehr hoch und das ist beides Gaggimist. Vielleicht gehörst Du ja auch zu denen, die seit über einem halben Jahr versuchen zu verstehen und statt auf Fachlektüre zurückzugreifen, auf Opferblogs und Youtube- Kanälen Erklärungen für Narzissmus suchst? Wo bleibt der Fokus auf Dich? Wo bleibst Du?

8. Du musst Dich ablenken!

Ach ja … wie die letzten Monate und Jahre auch?
Um etwas zu ändern, ist der Leidensdruck entscheidend. Dieser entsteht aus unerfüllten Bedürfnissen und jede Menge mehr, was Gefühle auslöst. Ablenken heißt weiter sich auf der Spitze des Eisbergs bewegen und den Rest ignorieren. Doch sobald es rüttelt, spürst Du, es unter Dir knirschen. Das Unterbewusstsein lässt sich nicht dauerhaft ablenken. Schau es Dir an, geh da durch, hol Dir Unterstützung!

9. Sehnsucht und Liebe mit Traumabindung verwechseln

Das ist typischer Gaggimist den wohl erstmal einige durchmachen.
Traumabindung hat folgende Anzeichen :
das obsessive Denken an die Person,
das physische Erleben des gebrochenen Herzens,
das Verlangen auszuspionieren, kontrollieren
das Gefühl noch verbunden zu sein
sie zu vermissen obwohl Du weißt: Es tut mir nicht gut

Das könnte eine Traumabindung sein, die Chemie im Gehirn sorgt dafür. Es braucht nach der Trennung am längsten um zu heilen. Es ist einerseits normal eine Bindung zu haben und um deren Verlust zu trauern, bei traumatischer Belastung kann es zu einer Art Sehnsucht nach dem Krieg/Stress kommen. (So hat man das bei Soldaten mit posttraumatischer Belastungsstörung erkannt und benannt) Da hat sich das Gehirn quasi an den Missbrauch gewöhnt. Bei vielen, ist die Traumabindung auch schon früh angelegt, also das Muster in der Kindheit zu finden, durch ähnliche Beziehungskonzepte mit den Eltern.

Andere entwickeln eine Art Stockholmsyndrom, wenn der erlebte Missbrauch so verdrängt wird, das es in Sympathie für den Täter um schwappt, um es zu ertragen.
Traumabindung ist auf jeden Fall ein Indikator sich therapeutische und psychologische Unterstützung zu suchen. Sonst bleibt es ziemlich heftiger Gaggimist.

10. Gaggimist sind Fehler!

Das ist so gesehen verquerer Gaggimist, es sind Erfahrungen und wenn es Dir widerfährt, dann damit Du Dich fragst: Was kann/darf/will ich hier -für mich- noch lernen?

11. Entscheidungen aus Angst heraus treffen

Das ist schutzgärtnerisch betrachtet richtig mies ausgewachsener Gaggimist!
Du darfst Entscheidung aus Liebe zu Dir und anderen fällen. Empathie heißt auch toxische Kreisläufe zu unterbrechen. Die seelische Behinderung anderer als jene zu erkennen und anzunehmen.
Das Gegenteil von Angst ist Liebe!

Mit Liebe und Dankbarkeit …
so geh ich mit meinen destruktiven Mustern, die mir bei mir auffallen um.
Ich schau es mir an, lüfte durch, bring die Wurzeln ans Licht und führ es dem Kompost zu. So werden daraus gesammelte Erfahrungen, das Dünger-Gold des Schutzgartens.

Mir fällt hier noch viel mehr ein, doch für dieses Mal soll diese kleine Erinnerung helfen.
Ab auf den Kompost mit dem Gaggimist, little by little and step by step.

Ich biete per Telefon und E-Mail Unterstützung und diverse Coachings zum Thema. Schau hier für mehr Infos oder kontaktier mich direkt.

die Schutzgärtnerin
Manja Kendler
Spirit/Coach/Berater
August 2020

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