Traumainformierte und erfahrene Beratung und Coaching in und nach narzisstischer Gesellschaft

Es ist ein Phänomen, welches sich durchzieht wie ein roter Faden. Unterstützung finden und annehmen ist eine große Hürde für Opfer von (besonders dem narzisstischen) Missbrauch-Widerfahrnissen. Manchmal finanzieller Natur, meistens ist es eine typische Folge des Missbrauchs.

Sich selbst Gutes tun wird zur Neben-Herausforderung und oft auch zum Selbstmissbrauch. Es lauern diverse Vorstellungen von „sich Gutes tun“, die in Sackgassen landen. Einige von denen habe ich im Beitrag „Vermeide diesen Gaggimist!“, beschrieben.

Du denkst dieser Ratgeber und meine Arbeit ist unterstützenswert und fragst Dich wie?
Alle Infos dazu findest du im Beitrag: Unterstütze den Schutzgarten.

Wichtig bei gewolltem Fortschritt sind geschulte und empathische Menschen mit Fingerspitzengefühl, bewussten Grenzen und Fachverständnis, jene sind nicht so leicht zu finden.

Die letztgenannte Hürde …

… hast Du, wenn Du hier liest, bereits überwunden. Ich komm Dir ein Stück entgegen, weil ich weiß, wie es für mich war ohne Menschen, die all das umfassend verstehen und den Unterschied (wie es auch geht) nun kenne, erlernt habe und viele Menschen bereits erfolgreich unterstützen durfte. Schutzgärtnern geht uns alle an. Ob und wie weit und welche Unterstützung, Wissen und Erfahrung Dir persönlich nutzt, liegt bei Dir.

Vielleicht ist es auch ein Dir nahestehender Mensch, der diesen Hinweis braucht.

„Der Kampf“ gegen Täter ist nicht meiner, sondern das Anliegen, wie wir als Gesellschaft Wege finden, Täter-Opfer-Kreisläufe zu verlassen, zu erkennen und zu verstehen und Wunden heilen können. Schutz und Hilfe zur Selbsthilfe und wenn nötig Anschluss an das Hilfesystem finden (offizielle Beratungsstellen Weisser Ring, Frauen für Frauen e. V., Experten, Therapeuten, Ärzte, Justiz, Polizei). Dabei steht bei mir das Embodiment des Schutzgartens im Hauptfokus.

Dieses leise „ja etwas für sich selbst“ wird vom lauten, aufgeregten und pauschalen „So sind die Narzissten!“ oft überlagert und dies gern zulasten der Betroffenen beider Seiten, besonders jenen, die nach Hilfe suchen.

Zum Verständnis drei Beispiele traumauninformierter Unterstützung

Dir wird gesagt, dass eine Antwort auf Deine Fragen egal sein muss oder nicht existiert?

Leider lese und höre ich dies oft, genauso wie „Das wird Dir keiner beantworten können“, obwohl es durchaus Antworten gibt. Doch selten liest man dann fachlich sinnstiftend oder individuell bezogene Antworten. Ich bin dafür ‚Warums‘ zu klären, dafür sind Menschen nötig, die ohne Abwertung und Projektion Dir dabei helfen, diese zu finden in einem geschützten Rahmen mit Dir gemeinsam schauen. Menschen, die ihre Geschichte und Ego zurückstellen können und Fachliteratur verstanden haben und entsprechende Quellen zu Hand. Menschen die Grenzen bei sich und anderen respektieren.

Saugst Du unbemerkt viele „Opfergeschichten“ auf?

Was ich mit „Opfergeschichte meine, sind Beiträge, die von ihrem Erleben mit toxischen Beziehungen handeln. Diese finden sich oft in Antworten auf gestellte Fragen in Gruppen oder Beiträgen zum Thema. Das ist, ist man selbst akut betroffen, selten Unterstützung, eher ein Trigger für Herz, Seele und Gehirn. Leider setzt sich das „traumainformierte Unterstützen“ nur schleppend bisher durch, wenn es um Verständnis für dieses wichtige Anliegen der Trauma-Care geht.

Bemerke, wenn Dir jemand seine eigene, oft unverdaute Leidensgeschichte erzählen will und wann es sich um Dich und gesunde Wege dreht, gerade wenn Du auf einmal selbst vom Ratsuchenden zum Berater gemacht wirst oder jemand bedauerst für seine Geschichte. Das zu erkennen ist – in und nach narzisstischem Missbrauch – sehr schwer, solange man es nicht direkt hinterfragt. Pro Tipp: diese Beiträge überspringen und mal Schauen, was es mit Dir macht, wenn Du den Fokus auf Dich und was Dir hilft legst. Oder …

Hängst Du in der Narzissmus-YouTube-Schlaufe* fest?


* Du schaust Dir seit Monaten Videos über Narzissmus und narzisstischen Missbrauch an, um zu verstehen, was Dir widerfährt. Deine Gedankenschleifen malen weit übers Blatt hinaus?

Kein Problem, ich kenne verschiedene Wege da raus.

Zeit in Bewegung zu kommen auf dem Weg zu Dir.

Traumainformierte und erfahrene Beratung und Coaching ist mein Anliegen – Deins auch?
Für 1:1 Beratung: beratung(at)manjakendler.de oder/ und
Coaching meincoaching(at)manjakendler.de

Zum Schluss noch ein paar Gedanken, die mir die letzten Tage in meiner Seele brennen.
Ich danke all den Menschen, die das „etwas für sich selbst und uns als Gesellschaft“ teilen, kommentieren und vor allem praktizieren. Danke für die 70,- Euro insgesamt an freiwilligen Zuwendungen, die dem Schutzgarten und meiner Arbeit dieses erste Halbjahr zugeflossen sind. Danke an alle, die mein Buch „92 Tage plus Kein-Kontakt – Ein Ratgeber für den Überlebensmodus in und nach narzisstischer Gesellschaft“ erstanden haben und besonders an die Feedbackgeber. Danke an die Embodiment-Familie, die mir Wege aufzeigt, mich trainiert und lehrt. Danke an die Menschen, die mich weder ignorieren noch scheitern sehen wollen.

Danke an die Menschen, die bereit sind und den Mut haben, Unterstützung und Wege zu suchen, Euch widme ich mein Schaffen.

Danke an alle die traumainformierte Unterstützung bieten und fördern.

Die Schutzgärtnerin
Manja Kendler, Juni 2022

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