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Traumainformierte und erfahrene Beratung und Coaching in und nach narzisstischer Gesellschaft

Es ist ein Phänomen, welches sich durchzieht wie ein roter Faden. Unterstützung finden und annehmen ist eine große Hürde für Opfer von (besonders dem narzisstischen) Missbrauch-Widerfahrnissen. Manchmal finanzieller Natur, meistens ist es eine typische Folge des Missbrauchs.

Sich selbst Gutes tun wird zur Neben-Herausforderung und oft auch zum Selbstmissbrauch. Es lauern diverse Vorstellungen von „sich Gutes tun“, die in Sackgassen landen. Einige von denen habe ich im Beitrag „Vermeide diesen Gaggimist!“, beschrieben.

Du denkst dieser Ratgeber und meine Arbeit ist unterstützenswert und fragst Dich wie?
Alle Infos dazu findest du im Beitrag: Unterstütze den Schutzgarten.

Wichtig bei gewolltem Fortschritt sind geschulte und empathische Menschen mit Fingerspitzengefühl, bewussten Grenzen und Fachverständnis, jene sind nicht so leicht zu finden.

Die letztgenannte Hürde …

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Vom Schutzgarten empfohlen: Prof. Dr. Franz Ruppert – Wer bin ich in einer Welt voller Gewalt?

Es gibt diverse Portale und alternative Medienangebote, die viele nicht mit der Kneifzange anfassen wollen. Ich rate dazu, jegliche Medien zu überprüfen und sich das herauszupicken, was nützlich ist. Zum Beispiel dieser Vortrag vom 08.03.2022, passend aktuell zurzeit oder war der je outofdate? Leider eher nein.

Prof. Dr. Ruppert erklärt hier verständlich: Kreisläufe, Opfer-Täter-Dynamiken und was und wie wir aktiv etwas verändern oder auch nicht. Sein neues Buch „Ich will leben, lieben und geliebt werden“ kann direkt bei Tredition bestellt werden.

Kennst Du das Gartengespräch (Interview) mit ihm? —>
Prof. Dr. Franz Ruppert über Trauma, Anliegen, Beziehungen, Gesellschaft und Narzissmus
Mehr Videos und Vorträge und Ansätze findet ihr auf seiner Seite:
www.franz-ruppert.de

Buchklub #35 „Der Vagusnerv – als innere Anker“ von Deb Dana

Angst und Panik überwinden, Ruhe und Stärke finden.
Erschienen am 26. April 2022 im Kösel Verlag.

Nachdem ich Euch den Vagusnerv als inneren Therapeuten vorstellte, kündigte sich ein weiteres Buch für den deutschen Markt zum Thema an. Wer sich auf die Embodiment-Reise begibt, kommt früher oder später an Deb Dana und ihren Einflüssen kaum vorbei (Rhythm of Regulation, UZAZU).

In ihrem Buch ‚Der Vagusnerv – als innere Anker‘ nimmt sie Menschen mit ins Abenteuer des praktischen Fühlens und Verkörperns der Polyvagal-Theorie. Sie forscht(e) zu Trauma und ihr Weg raus aus dem klinischen Alltag hin zum praktischen Erleben bietet vielen Menschen Zugang zu einer möglichen Regulation unseres autonomen Nervensystems. Das wir jenes nicht ständig kontrollieren können, verrät uns schon seine Benennung, doch wenn wir es kennenlernen und unsere innere Landschaft dazu sowie die Funktionen unserer Vagalbremse, haben wir besseres Verständnis für die Sache und gesunden Einfluss auf uns und unsere Umgebung.

Anhand verschiedener Anleitungen lässt sie den Leser Schritt für Schritt, das autonome private Nervensystem, seine Funktionen, Vorteile und Bedürfnisse entdecken. Dieses Buch brauch Zeit und Vorstellungskraft. Für hochsensitive Menschen ist es eine gute Schablone der Theorie zur Praxis, die hier und da helfen kann, besser zu verstehen und wesentlich besser Co-Regulation, Eco-Regulation und Selbstregulation zuzulassen.

Wer noch am Beginn der Reise ‚wieder zu sich selbst findend‘, ist – (zum Beispiel im Überlebensmodus) ist es ratsam, dieses Buch im Auge zu behalten, doch mit Vorsicht zu genießen oder sich noch etwas Zeit lassen.

Für alle anderen heißt es: ‚Sowohl als auch‘ rein ins Erkenntnismeer, Anker werfen, Glimmer sammeln und lernen, zwischen den Zuständen zu reisen. Ohne es auszusprechen, erklärt dieses Buch, was es mit der Mitte, den Zwischen- sowie Außengrenzen eines Schutzgartens auf sich hat. Persönlich fühle ich mich hier zu Hause (besonders im Zuhause hinter dem Zuhause) und neugierig folge ich den Anleitungen und Bewegungen in mir durch mich und um mich. Lebendigkeit und Balance lässt sich aus diesen Seiten schöpfen, wenn man bereit ist, seine eigne Geschichte zu erforschen.

Es ersetzt weder eine 1:1 Arbeit noch therapeutische oder klinisch notwendige Maßnahmen.

Es ist sowohl ein wunderbares Geschenk an gesammelten praktischen Erfahrungen der Autorin als auch ein herausforderndes Abenteuer.
Ein Buch was in meinem Schutzgarten-Buchklub einen wichtigen Platz einnimmt.

Die Schutzgärtnerin
Manja Kendler
Juni 2022

Originalverlag: Sounds True

ISBN: 978-3-466-34786-5

https://www.penguinrandomhouse.de/Paperback/Der-Vagus-Nerv-als-innerer-Anker/Deb-Dana/Koesel/e600025.rhd

Der Schmerz in Dir und um Dich herum

Schmerz hat Ursache und Bestimmung.
Da wo Schmerz ist, reiben wir uns an Grenzen oder werden Grenzen eingerissen.
Da wo Schmerz ist, ist auch eine Einladung zum Heilen.

Schmerz ist nicht gleich Schmerz. Wenn es wehtut und wir den Schmerz lokalisieren können, haben wir gute Hinweisgeber. Eine Wunde, die sichtbar ist, zeigt uns Handlungsbedarf.

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Buchklub #33 „Der Vagusnerv – Unser innerer Therapeut“ von Sandra Hintringer

Die Polyvagal-Theorie zur Selbsthilfe bei Panik, Angst, Trauma und Depression
erschienen 2021 im IRISIANA Verlag

Polyvagal-Theorie klingt nicht nur etwas kompliziert, sie ist es auch und noch relativ jung. Stephen Porges und viele weitere Suchende gehen dem Nerv auf den Grund und was vor Jahren noch undenkbar erschien, hat sich von der Theorie zur Praxis zu entwickelt. Viele Menschen profitieren von dem Wissen und damit meine ich die Anwender und Verständigen sowie deren Umfeld. Der erfahrene Schutzgartenleser nutzt bereits daraus abgeleitet Methoden zu meist ohne den Fachausdruck und Theorie dazu zu kennen.


In uns läuft ein intuitives Programm ab, was sich der Methoden unbewusst bedient und nicht stetig zum Vorteil. Machen-Modus (Sympathikus) oder Ausspannen (Parasympathikus) arbeiten miteinander im Wechsel. Diese Wechsel sind entscheidend für unsere Lebensqualität. Gesteuert werden die mittels der Stränge des Vagusnervs der durch unser Stammhirn mit dem Rest des Körpers und Hirns verbunden ist. Ob der Antrieb fehlt oder das Ausspannen nicht mehr möglich ist, entscheidet dieser Nervenstrang mit. Schmerzen und Blockaden, Ruhelosigkeit und Anspannung – eine Antwort findet sich im Vagusnerv. Auch wenn diese Theorie hier und da in den von mir hier geschriebenen Texten und vorgeschlagenen Büchern auftauchte, bisher fehlte mir persönlich ein Buchtipp, der es auch ohne Vorbildung zum Thema verständlich erklärt. Da lassen mich auch einzelne Beanstandungen wie „Psychotrauma“ wird nicht beachtet und manche Pauschalisierungen, wie Menschen wann reagieren, zwar erwähnen, doch nicht von der Überzeugung abbringen, dieses Buch als jenes vorzustellen.

Auch wenn es noch dieselbe komplexe Theorie ist, kommt hier auch noch Praxis inklusive Abbildungen der Übungen hinzu und ist aus meiner Sicht mehr als ein guter Einstieg. Die Autorin gibt einfache Beispiele, dem eigenen Nerv auf den Grund zu fühlen. Doch vorerst widmet sie sich ausführlich und verständlich der Funktion und Wirkweise des Nervs.

Wenn dies also bereits Dein Thema ist oder etwas mit Dir resoniert
und Neugier weckt, ist dieser Buchtipp Deiner!

Eure Schutzgärtnerin
Manja Kendler
Januar 2022