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12. „Hör auf, Dich fertig zumachen!“ von Burkhard Düssler

-Wie wir zu einem dauerhaft positiven Selbstwert finden.-

Gesunder Selbstwert ist die Basis von Selbstliebe,
der Boden des Gartens.

Wenn ein tiefenpsychologischer Psychotherapeut wie Burkhard Düssler, Bücher schreibt, dann sollte man sich darauf gefasst machen, dass es auch tiefenpsychologisch auf den Leser wirkt.
Ich bin leider nicht jungfräulich in Sachen Therapie, dadurch konnte ich viele Gedankengänge und Hinweise des Autors direkt umsetzen und verstehen. Wie es für Neuanfänger, auf dem Gebiet wirkt, ist mir schwer nach zu vollziehen. Ich gehöre zu denen, die der Überzeugung sind, dass gerade innere Kindarbeit und Selbstwertproblematiken von kompetenten Menschen aktiv Begleitung finden sollte, doch genauso bin ich überzeugt davon, dass ein Therapeut allein nicht ausreicht und diesbezüglich ist dieses Werk ein Schatz.

Wer seinen inneren Kritiker mit einem Berater auswechseln will. Realitätschecks verstehen, Grenzen setzen und seinen Wert erkennen, findet in diesem Buch eine Schritt für Schritt Anleitung.
Mit zahlreichen praktischen Beispielen und wertvollen Tipps versteht es Düssler, Erkenntnisse der inneren Kindarbeit, Kommunikations- und Traumatherapie sowie imaginativen Dialogen wertvolle Basistipps bis Insiderwissen über den Selbstwert zu liefern ohne Schnickschnack, mehr so: Realismus.

Für Menschen mit Fantasie und Selbstwertunsicherheiten. Interessant für Pädagogen und Eltern sowie Fans von Stefanie Stahl – ‚Das Kind in dir, muss Heimat finden‘.

Kleine Kritikpunkte:
Der Titel ist zwar Programm, dennoch wirkt dieser auch mantra-artig.
Ein bisschen wie: „Denken Sie jetzt nicht an einen goldenen Flamingo!“
Noch treffender und passender fände ich. „Fang an, Dir zuzuhören und Dich zu verstehen!“

Nicht für dissoziative oder frisch traumatisierte, Menschen geeignet.

„Denken Sie jetzt nicht an einen goldenen Flamingo!“
Noch treffender und passender fände ich.

„Fang an, Dir zuzuhören und Dich zu verstehen!“

Ich denke dieses Buch ist nicht für dissoziative oder frisch traumatisierte, Menschen geeignet.

Lesezeitraum 01.10.2018 – 31.10.2018

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Erschienen: 11.06.2018
ISBN: 978-3-424-63158-6
Verlag: Kailash
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Eure Schutzgärtnerin
Manja Kendler
September 2018

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Was ich will, was Du von mir weißt …

Hallo Herzmensch,

jeder trägt sein Päckchen und gewöhnlich tragen wir das auch in Beziehungen hinein. Ich würde gerne mit Dir, über mein Päckchen reden, denn ich mag die Zeit, die wir miteinander verbringen.

Vorab wähle ich diesen Link, um pauschal ein paar Dinge anklingen zu lassen.

Ich bin eine/r von vielen Betroffenen emotionaler Gewalt, ich nenne es narzisstischen Missbrauch.

Viele von uns leiden/litten an Angststörungen und posttraumatischen Belastungsstörungen. Wenn Dich dieser Link erreicht, habe ich einen langen Weg hinter mir. Ich habe womöglich alles verloren, bin dem Tod von der Klippe gesprungen und habe Demütigung, Panikanfälle und schwere Zeiten durchgestanden. Therapie und Beratung sind Teil meiner Geschichte. Ich habe Skills gelernt mir selbst zu helfen, mein Trauma aufgearbeitet und integriert und weiß, was es bedeutet gesunde Grenzen zu besitzen und gesunde Beziehung zu führen. In der Praxis … Was ich will, was Du von mir weißt … weiterlesen

Verlassen werden und verlassen – Madea über Baumkategorien für Menschen

Der Partner weg? Die Partnerin? Die Freunde?

Ich fühle mich verlassen, ist eine nagende Vorstellung und zeigt eine Reihe an unerfüllten Bedürfnissen, sofern man bereit ist, diesem Gefühl an die Wurzel zu gehen.

Verlassen werden und verlassen – Madea über Baumkategorien für Menschen weiterlesen

Scham, Wut, Schuld. Und dann?

Über eine der Folgen narzisstischen Missbrauchs.
Wenn ich zurückblicke, gab es seit meiner Kindheit ein Gefühl, welches Gift trinken gleichkam. Das „Schäm Dich!“/ “Du bist schuld!“ Gefühl. Es sagte so viel, wie: Mit mir stimmt was nicht, ich bin nicht okay.
Um es nicht zu trinken, müsste man ja sehr wütend werden oder schamlos, so dachte ich.
Und doch kennen wir alle diese Konfrontation, nur gehen wir nicht alle gleich mit Scham und Schuldgefühlen um.

Die gute Nachricht: Es lässt sich damit leben, auch ohne zu explodieren, schamlos zu werden oder sich zu vergiften. Scham, Wut, Schuld. Und dann? weiterlesen

4. Adventsgruß aus dem Schutzgarten

Und so schließt sich der Kreis. Die nahende Freude, Geburt von Jesus, Maria und Josef das traute Paar und für manch einen auch der Stresshöhepunkt des Jahres. Der 4. Advent der Sonntag vor ‚Heilig Abend‘ und manchmal auch zum Weihnachtsabend. Zeit dem Fest der Liebe Bedeutung zu geben. Welche sich hinter der vierten (und fünften) Kerze noch verbirgt, dazu habe ich auch diesmal meine Gedanken festgehalten. 4. Adventsgruß aus dem Schutzgarten weiterlesen