Schlagwort-Archive: Täter / Opfer

Armer schwarzer Kater mit Narzissten – Warum der Unterschied zwischen Mitgefühl und Mitleid Dein Leben verändert.

Verwechslungsthema. Gedanken-Falle und wie Dein Mitleid, fern von Empathie, eine Wertung ist.

Es wird spannend für jene, die sich noch eher weniger Gedanken dazu überlegten. Armer schwarzer Kater mit Narzissten – Warum der Unterschied zwischen Mitgefühl und Mitleid Dein Leben verändert. weiterlesen

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Manipulation erklärt: Der Klick-Surr Effekt in der Idealisierungsphase

Vor der Spannungsphase und nach der Eskalation, folgt in Missbrauchskreisläufen die erneute Idealisierung.

Auch Honeymoon-Phase genannt. Ich erwähnte an anderer Stelle, dass ich jene gern den frisch Verheirateten überlasse und den Begriff im Missbrauchkreislauf etwas fehlbesetzt sehe, denn sie hat für die meisten nichts mit algorithmischen Blumenmeeren oder Bettung auf Rosen und ‚Happy Life‘ Beziehung zu tun. Manipulation erklärt: Der Klick-Surr Effekt in der Idealisierungsphase weiterlesen

Wenn Täter sich als Opfer erklären – über DARVO, #MeToo und Erlernte Hilflosigkeit

Die Loslösung nach narzisstischen Missbrauch und seinen Folgen, bringt neben der Innensicht auch die Aufgabe mit sich, mit dem Erlebten umzugehen, sich Vertrauten zu öffnen, in einzelnen Fällen ist es notwendig, weiter zu gehen, sich zu wehren, Anzeige zu erstatten kurz: sich erklären.

Dann lauert eine bekannte Gefahr und die hält Opfer in Kreisläufen und manövriert sie direkt wieder in einen, wenn nicht gerade die Menschen selbst und im Umfeld (Richter, Gutachter, Begleiter, Therapeuten, Anwälte) von ihr wissen. Der Moment wenn der Täter sich als Opfer darstellt. Wenn Täter sich als Opfer erklären – über DARVO, #MeToo und Erlernte Hilflosigkeit weiterlesen

Entschuldigung, das kann ich schlecht vergeben oder verzeihen …

Nein, dies ist kein Rachebeitrag.
Ich beschrieb bereits mehrmals, es geht nicht um Schuld.

Doch um das Thema Schuld oder Scham erst mal zu überwinden, ist es genau das, wohin der Fokus gelenkt ist. Bevor man ausbrechen kann, muss man erkennen, was der Tatbestand ist.

Gerade als spiritueller Coach begegne ich vielen Glaubenssystemen, weniger Wegen.
Diese Systeme richten sich nach unterschiedlichsten Philosophien und haben jedoch, wenn es um Missbrauch geht, oft einen fahlen Beigeschmack. Entschuldigung, das kann ich schlecht vergeben oder verzeihen … weiterlesen

11. „Wer bin ich in einer traumatisierten Gesellschaft?“ von Franz Ruppert

Wie Täter-Opfer-Dynamiken unser Leben bestimmen und wie wir uns daraus befreien.
Lesezeitraum 01.09.2018 – 30.01.2018

Wer bin ich (und Du) in einer traumatisierten Gesellschaft?
Die wichtigste Frage meiner letzten Jahre.
Egal welcher Weltkrieg, oder nahe Fernkonflikt, Flüchtlingsströme oder Neuentstehung, ob von Rechts oder Links oder frontal im TV weil gerade wieder ein A-F Promi sein Trauma ins Licht rückt oder das eigene Leben uns erinnert – das Trauma lauert an jeder Ecke. Es war da, es ist da – es werden Neue kommen.

Wie groß unsere Traumata sind oder wie groß die der Anderen, spielt nur insofern eine Rolle, dass wir es so oder so kollektiv teilen und es zu thematisieren heißt nicht allein es zu integrieren. Wir brauchen mehr Verständnis für das Thema. Dieses Buch besitzt es!

Ich lese in der Gesellschaft, wie die wenige psychologische Betreuung für Traumatisierte, das sind Unfall/Katastrophen, Kriegserlebnisse, und anderweitig traumatische Erlebnisse und Menschenleben, die davon beeinträchtigt sind, stets auch noch eingespart wird. Wie oft nach einer „Wiederherstellung des Systems“ oder des Arbeits/Alltagsablaufs geschrien wird, jedoch die komplexe Wirkung von Trauer und Verarbeitung bis hin zum Trauma Missachtung findet.Erst Recht deren Folgesymptome.

Als schreie man nach Lösungen, doch will man sie nicht hören und noch weniger umsetzten. Dann lieber eine weitere gefällige Runde, in altbewährter Retter-Opfer-Täter-Dynamik bis zum nächsten kollektiven Schock und weiteren Verdrängungsmechanismen.

Bereits vor zwei Jahren beklagte ich unsere „traumatisierte Gesellschaft“ und bereits länger bin ich vertiefend mit Traumata allgemein außerhalb, des narzisstischen Missbrauchs und Auswirkungen auf die Massen beschäftigt. Das ist hohe Politik, denn gerade Demokratie ist keine Einmalwahlstimmenabgabe aller paar Jahre, sondern ein täglich lebendiger Kampf.

Und um dabei noch persönliches Glück und Freude empfinden zu können, ist eine Frage unablässig. Wer bin ich, in einer traumatisierten Gesellschaft und auch hier: Wer will ich sein?
In den letzten Wochen sprach ich es bereits mehrmals an.
Professor Doktor Franz Ruppert hat sich genau dazu Zeit genommen.
Sein Buch dazu, ist für mich eine Expertise und Vertiefung meiner Schutzgartenidee der Selbstfürsorge aus Fachperspektive. Der Psychologe beschäftigte sich in den letzten Jahren ausführlich mit der Sinnsuche unseren Aufgaben und Lösungen, diese unser aller Trauma zu integrieren.

Von Jugoslawien bis Ruanda, Syrien bis Tibet von Dresden nach Chemnitz und noch weiter als wir es uns vorstellen können. Hauptsache, wir können und wir fangen an.
Jetzt. Mit diesem Buch sollte auch dem letzten Menschen klar werden, wie und warum Trauma uns alle betrifft und wir damit lernen umzugehen.

Ein Buch für Traumatisierte, Politiker, Demokraten, Träumer und Visionäre. Für TV Medienmacher, Nachrichtensprecher, Moderatoren, Journalisten, Ärzte, Pädagogen, Psychologen, Sozialarbeiter, Wirtschaftsweise, Analysten, Aufarbeiter, Seelsorger, Therapeuten, Trauerbegleiter, Coaches, Menschen die Traumatisierten helfen wollen und/oder sich selbst in dieser Gesellschaft verstehen wollen.

ISBN: 978-3-608-96270-3
Erschienen: 31.08.2018 Fachbuch Klett-Cotta Verlag
zur Buchseite des Verlags
Webseite des Autors mit Links, Vortragsterminen und Kontaktmöglichkeiten

Interview im Schutzgarten mit Franz Ruppert
weiteres über Trauma im Schutzgarten

Nach DSGVO weise ich darauf hin: Dieser Beitrag wird unterstützt durch Produktplatzierung (in der Natur), jedoch nicht durch Werbung finanziert.

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Eure Schutzgärtnerin
Manja Kendler
September 2018