Über diese Website

Die Seele ähnelt einem Garten, der gut angelegt oder wild wächst.
Wichtig ist: Zu schauen, was da wächst.

So dient der Garten der Seele, als Schutzgraben und Erholungsort.
Es lohnt sich, einen genauen Blick darauf zu werfen.
Der Schutzgarten, ersetzt keine Therapie oder Diagnose.
Er lädt dazu ein, sein Wissensfeld zu erweitern, und seinen eigenen Garten anzulegen.



Ihren Ursprung fand die Idee im Sommer 2016 mit der Suche nach Antworten, Erklärungen und Schutz nach Erfahrungen mit Narzisstischen Missbrauch, Narzissmus, Komplementärnarzissmus, posttraumatischer Belastungsstörung und dem Umgang damit. Erkenntnisse und Wege, zu diesem Thema, zeigen vorrangig ein immenses Verständnis für den „Narzisstischen Boom der Gesellschaft“, jedoch weniger für deren Opfer, die man besser als „Überlebende“ bezeichnet.

Es ist aus meiner jetzigen Sicht bestätigt, dass in in ihnen selbst, der Schlüssel liegt, diesen Kreislauf zu durchbrechen.

Aus der Not heraus eine Tugend machen. Überhaupt machen!
Schutzgärtnern!

Oft fehlt dafür gesellschaftliches sowie fachliches Hintergrundwissen.

Auch Therapeuten und gelernte Psychologen können Opfer werden, obwohl sie sich „auskennen“ sollten. Oft jedoch nicht mit verdecktem Narzissmus, da ist das erlernte Fachwissen bei einigen lückenhaft. Bei den obligatorischen
1-3 % NPS (Narzisstische Persönlichkeitsstörung) und unzähligen anderen Punkten der ICD 10, die mehr zur Verschlüsselung nicht zum Therapieansatz dient, fällt das Thema: Pathologischer Narzissmus (der in vielen Störungen eine Rolle spielt) sehr kurz aus.

Das größte Problem aus meiner Sicht, ist nicht dieser Umstand, die Infos sind alle zugänglich durch individuelle Weiterbildung, es sind die fehlende Erfahrung mit dem Narzisstischer Missbrauch Syndrom, die Traumafolgen und wie bei jeder Gewalttat: fehlender Opferschutz.

Nicht jeder, der psychische Gewalt ausübt, ist ein Narzisst.
Emotionaler Missbrauch geschieht sehr häufig unbewusst.

Meine Beiträge beinhalten, die Bezeichnung Narzisst und Co-Narzisst (oder im chronischen Fall der Komplementärnarzisst) und umfassen jegliches Geschlecht.

Bei der Bezeichnung „Narzisst“, geht es mir vorrangig, um die „Narzisstische Persönlichkeitsstörung“ und diese kann nur von ausgewiesenen Fachärzten diagnostiziert werden!
Es gilt die Regel: Niemand undiagnostiziert, als solches zu benennen.
Die jedoch mit Trump, und der Aufklärungswelle über Narzissmus, etwas außer Mode gekommen ist.

Im Kontext werde ich hin und wieder das Wort: „Täter“, für den Narzisst und „Opfer“, für den CO-Narzisst benutzen. Das ist eine Vereinfachung, um Tathergänge und Beispiele zu schildern, wie DARVO oder andere Täter-Opfer Dynamiken.

Ich versuche, das große Bild hinter den Spiegeln, welches sich hinter jahrelang eingeschliffenen Mustern versteckte und sich mir selbst, nur über mehrere Quellen erschloss und erschließt, dar zustellen. Mein Wissen basiert sozusagen auf 40 Jahren Lebenserfahrung sowie dem Selbststudium und meiner Beratungserfahrung.

Auf meiner persönlichen Seite: http://manjakendler.de/spiritcoach.html
gibt es eine Übersicht an individuellen Beratungsmöglichkeiten
und begleitenden Kursen.

Mein Ziel ist es mit dieser Seite, anderen die Möglichkeit zu bieten, sich selbst (kostenfrei) durch die hier festgehaltenen Beiträge, zu helfen sowie das Bewusstsein für die Auswirkungen, Narzisstischen Missbrauchs, zu schaffen. Meine Vision?
Die Idee des eigenen Schutzgartens zu verbreiten.
Eure Schutzgärten wachsen zu sehen.

Herzlich willkommen, in meinem Schutzgarten!
Spirit Coach Manja Kendler 2018
Die Schutzgärtnerin
Manja Kendler

Alle Rechte vorbehalten.
Bist Du dabei, die Schutzgartenidee sprießen zu lassen?
Unterstützung ist willkommen, auf verschiedenen Wegen.

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73 Kommentare zu „Über diese Website

  1. Hallo!
    Wie froh ich bin, in diesen Garten gestolpert zu sein.
    Diesen als solchen zu erkennen und zu erkennen wo man steht, tut so unglaublich weh, dass ich beim Lesen einfach immer wieder heulen musste.
    DANKE DAFÜR!
    Rückblickend musste ich feststellen, dass ich in den letzten 12 Monaten 3 Trennungen durchgemacht habe, wovon die jüngste am vergangenen Freitag geschehen ist, also vor 5 Tagen.
    Die längste war meine Ex, die sich mal eben getrennt hat, weil…..ach weil einfach.
    Ganz klassisch, aber das weiß ich erst jetzt.
    Die zweite war eine langjährige „Freundin“, von der ich mich nach 17 Jahren „Freundschaft“ endlich lösen konnte.
    Die jüngste ist meine Arbeitskollegin.
    Und da wird es kompliziert.
    Ich habe mich im vergangenen Sommer so heftig in sie verliebt und es ihr gesagt, wobei ich wusste, dass sie hetero ist, was mir aber egal war.
    Wir haben beschlossen eine Freundschaft anzustreben.
    HA HA HA HA!
    Als ob, wie ich heute weiß.
    Die Trennung habe ich am Freitag für mich vollzogen.
    Habe mich gelöst, angefangen zu recherchieren und dann sehr viel dazu gelesen und YT geguckt.
    Dass ich mich getrennt habe, ist ihr aber bisher noch nicht aufgefallen.
    Sie spult gerade ihr Ignoranzprogramm auf der Arbeit ab, worauf ich überhaupt gar nicht reagiere…warum sollte ich auch?
    Privat ist es für sie nicht möglich mich zu erreichen, aber das hat sie auch noch nicht gemerkt.
    Die Frage, die sich mir jetzt stellt.
    Wenn sie es mitschneidet, was ich gemacht habe, wie kann ich mich dann verhalten, wenn sie bei mir ankommt…sofern sie das überhaupt macht?!
    Normal antworten?
    Weglächeln?
    Schultern zucken?
    Kommentarlos stehen lassen?
    Ihr sagen, dass sie mich in Ruhe lassen soll?
    Brauche ich überhaupt eine Taktik?
    Bin ratlos……und soooooooooo leer!

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    1. Hallo Nadiné,
      danke für Deine Zeilen.
      Pauschal nicht einfach zu beantworten.
      Falls sie kommt, ist es sinnvoll klar zu kommunizieren das man sich gegenseitig nicht gut tut und Abstand möchte!
      Sachlich.

      Gib Dir Zeit, so ein Muster zu erkennen ist ein Ritt und ja das fühlt sich leer und gleichzeitig überfüllt an.
      Atme, gib Dir Zeit auch für die eigenen Muster und das neue Wissen und in diesem Sinne : Willkommen auf der anderen Seite!

      Die Schutzgärtnerin

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      1. Vielen lieben Dank für die Antwort.
        „Ein Ritt“ beschreibt es ganz gut, denn ich bin nach wie vor, trotz des Wissens, immer noch heftig gebunden.
        Es ist schwer eine Kontaktsperre zu kreieren, da ich die ja leider auf der Arbeit sehe.
        Aber ich will widerstehen und heilen!

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  2. Liebe Manja,

    wir kennen uns bereits aus einer
    Gruppe. Ich möchte Dir hier auf diesem Wege danken, denn „Schutzgarten“ hat meinen Verstand und damit auch das (emotionale) Leben von mir und dadurch auch das meiner Kinder gerettet.
    Ich hatte zu Beginn meines Leidens niemanden der mich verstehen konnte und glaubte verrückt zu werden. Da stieß ich auf „Schutzgarten“ und meine schwer verwundete Seele fand Erklärungen und dadurch Linderung. In sämtlichen Bereichen meines Lebens.
    Ich danke Dir vom ganzen Herzen dafür!

    Tanja

    Gefällt 1 Person

  3. Hallo! Auch ich bin froh das ich auf diese gelandet bin und ich möchte mich bedanken dafür das es sie gibt. Sie hat mich in den letzten 1 1/2 Jahren immer wieder begleitet und mir Kraft gegeben zu mir selbst zu finden und gesunde Grenzen zu stecken. Ich bin HSP und dazu stehe mittlerweile auch. In meinem Leben bin ich vielen Narzisten begenet, doch der letzte war der schlimmste von allen. Ich hatte keine feste Beziehung zu ihm es war eine Affäre. So gelitten habe ich noch nie in meinem Leben. Doch auch wenn der Weg sehr schmerzlich war. Konnte ich meine Themen bearbeiten. Vor knapp einem Jahr lernte ich einen anderen Mann kennen der für mich viel zu lieb war. Meine Zweifel das auch bei ihm irgendwann die Maske fällt ließ mich von ihm abhalten doch es entwickelte sich eine sehr gute Freundschaft. Obwohl er von Anfang mehr wollte als ich. Doch ich erklärte ihm was ich durch gemacht habe und ich Zeit brauche und er geduldet mit mir. Wir verloren uns ein paar Monate aus den Augen. Seit ein paar Monaten treffen wir uns wieder gelegentlich. Meine Zweifel sind immer noch da und dieser boom des verliebtseins bleibt aus. Doch ich mag ihn sehr und ich fühle mich so wohl, ungezwungen, frei und authentisch. Könnte mir auch mehr vorstellen mittlerweile. Ich genieße seit 2 Wochen die Zweisamkeit und auch das allein sein. Doch unterschwellig bleibt ein Rest Angst und das weiß auch er. Und die kann mir auch keiner nehmen. Zumindest jetzt noch nicht. Vielleicht irgendwann! Eine Kurzfassung von mir! Doch was ich eigentlich damit sagen wollte, dass ich mich genau hier mit dem Schutzgarten wiedergefunden und ich sehr sehr dankbar bin, das es jetzt auch einen in mir gibt. Zusätzlich hab ich mich mit meinen inneren Kind beschäftigt. Damit ich verstehen konnte warum weshalb wieso. Ich wünsche allen die ihren Weg zu sich selbst finden wollen, ganz viel Kraft und das Sie nie wieder einen Egomanen /Egoisten in ihrem Leben lassen der ihnen nicht gut tut.

    Gefällt 1 Person

    1. Katja, das Lesen Deiner Zeilen, ist Wasser in meinem Garten, und feuchte Augen zählen dazu. Ich freue mich für Dich und diesen Weg. Den Beitrag zur nächsten Beziehung nach dem Trauma kennst Du?
      Bis jetzt klingt das für mich nach einer gesunden Anbahnung, wie auch immer es weiter geht, der Schutzgarten bleibt.
      Ich schick Dir eine Umarmung und ein JUCHUUUUU! Ich bin dankbar für jede Reise, die ich mit dieser Seite ein Stück begleite.

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